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"Hellboy"-Reboot: David Harbour will neue Seite von Red zeigen

Als "Stranger Things"-Cop machte David Harbour eine gute Figur – ob er auch als Hellboy überzeugen kann?
Als "Stranger Things"-Cop machte David Harbour eine gute Figur – ob er auch als Hellboy überzeugen kann? (©picture alliance/Mary Evans Picture Library 2017)

Nachdem Ron Perlman mit seiner Version des höllischen Titelhelden zahlreiche "Hellboy"-Fans begeisterte, liegt die Messlatte für den neuen Red-Darsteller hoch. Das weiß auch Perlmans Nachfolger, David Harbour. Dennoch plant er nicht, seinen Vorgänger im Reboot zu imitieren. Sein Hellboy soll anders werden.

Seit einiger Zeit ist klar: Einen dritten "Hellboy"-Blockbuster mit Ron Perlman in der Titelrolle wird es nicht geben. Diese traurige Nachricht überbrachte Regisseur Guillermo del Toro höchstpersönlich den enttäuschten Anhängern seiner Comicverfilmungen.

Stattdessen soll es nun ein Reboot der Reihe geben – ohne Perlman und del Toro, dafür mit neuer Besetzung und einer düsteren Adaption dank R-Rating. Auch ein passender Darsteller ist längst gefunden: "Stranger Things"-Star David Harbour soll den Dämon spielen. Und ebendieser Schauspieler hielt nun ein für alle Mal fest, dass "sein" Hellboy sich deutlich von Perlmans Interpretation unterscheiden wird.

Der neue Hellboy

Im Rahmen des Happy Sad Confused Podcasts hielt Harbour fest, sein Ansatz sei "einzigartig und skurril". "Da gibt es Dinge, die ich tun werde, die anders sind", kündigte er an, versicherte jedoch gleichzeitig: "Hellboy ist derselbe Charakter aus den Comics und dem, was Ron gemacht hat", er habe nur einen anderen Ansatz und andere Schwerpunkte gewählt, um seinen Charakter darzustellen.

Unterschied zu Ron Perlmans Version

"Ron stellt seine Männlichkeit und die Hellboys auf eine Art und Weise unter Beweis, die ich wirklich mag und die Spaß macht [...] Aber ich denke, Hellboy hat eine bestimmte Psychodynamik, in der er gelegentlich beweisen muss, dass er der Löwe ist, dass er brüllen muss und ich denke, er kämpft mit seiner eigenen Maskulinität. [...] Ich habe einen etwas anderen Ansatz, was sein Können und seine Geschicklichkeit betrifft." In seiner Reboot-Variante sei Hellboy schlicht etwas weniger dazu in der Lage, die Macho-Rolle aufzubauen, beendete David Harbour seine Erklärung.

Wann die Fans sich selbst ein Bild von Harbours "Hellboy" machen können, ist noch unklar. Ein Termin für den Kinostart wurde bislang nicht bekannt gegeben.

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