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"Herr der Ringe" ist schuld an den vielen Toten in "Game of Thrones"

Gandalf ist indirekt schuld an vielen "Game of Thrones"-Toden!
Gandalf ist indirekt schuld an vielen "Game of Thrones"-Toden! (©picture alliance/Mary Evans Picture Library 2018)

Schon als Kind ist "Game of Thrones"-Autor George R.R. Martin gerne in literarische Fantasiewelten abgetaucht. Ein Buch hat es ihm dabei besonders angetan: "Herr der Ringe". Nun eröffnete der Erfolgsautor, wie groß der Einfluss auf seine eigene Buchreihe war.

Denn dass in "Game of Thrones" so viele wichtige und beliebte Charaktere sterben mussten, haben wir offenbar niemand anderem als "Herr der Ringe"-Autor J.R.R. Tolkien zu verdanken! Um genau zu sein, dem Schicksal, dass Gandalf ereilt hat.

Martin hat vom Meister gelernt

In der Video-Reihe "The Great American Read", in der Prominente ihre Lieblingsbücher vorstellen, für die dann abgestimmt werden kann, erzählt Martin, wie er das erste Mal mit "Herr der Ringe" in Berührung kam. Er war fasziniert von der Welt, die Tolkien erschaffen hat.

Doch dann kam er irgendwann an die Stelle, in der Gandalf stirbt. "Ich kann die Auswirkung gar nicht erklären, die [der Tod] auf mich hatte, als ich 13 Jahre alt war", erklärt der "Game of Thrones"-Autor.

Darum sterben so viele Figuren in "Game of Thrones"

Vor allem habe Tolkien mit dieser Entscheidung die Spannung des restlichen Fantasyromans enorm gesteigert, "denn jetzt konnte einfach jeder sterben". Viel mehr noch: Der erbitterte Kampf zwischen Gandalf und Balrog in den Tiefen von Moria hatte "tief greifenden Einfluss auf meine eigene Bereitschaft, Charaktere in null Komma nichts zu töten".

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