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"Herr der Ringe"-Serie: Gimli-Darsteller ist äußerst skeptisch

Gimli-Darsteller John Rhys-Davies kann sich mit einer "Herr der Ringe"-Serie noch nicht so recht anfreunden.
Gimli-Darsteller John Rhys-Davies kann sich mit einer "Herr der Ringe"-Serie noch nicht so recht anfreunden. (©picture alliance/United Archives 2017)

Die Bekanntgabe, dass es eine "Herr der Ringe"-Serie geben werde, hat wahrlich für Aufruhr gesorgt und wird seither kontrovers diskutiert. Nun mischte sich auch ein Darsteller der Filme von Peter Jackson mit ein und erklärte seinen Standpunkt zu dem Mammutprojekt.

In den "Herr der Ringe"-Filmen, die zwischen den Jahren 2001 und 2003 erschienen sind, war John Rhys-Davies ein wichtiger Teil des Casts. In der erfolgreichen Trilogie spielte er Gimli, den Zwerg, der sich über die Trilogie hinweg in allen Belangen mit Legolas (Orlando Bloom) zanken und messen musste.

"Tolkien muss sich im Grabe herumdrehen"

Im Gespräch mit Den of Geek, das der Schauspieler kürzlich führte, kam natürlich auch das Thema der "Herr der Ringe"-Serie auf den Tisch und Rhys-Davies vertritt eine klare Meinung dazu. "Naja, sie haben halt das Geld dazu, um es zu machen. Warum wir allerdings 'Herr der Ringe' als TV-Serie brauchen, verblüfft mich. Ich meine, der arme Tolkien muss sich im Grabe herumdrehen."

"Herr der Ringe"-Serie nur als Geldmaschine?

Das Argument, dass die "Herr der Ringe"-Serie eine Option sei, die Geschichten aus Mittelerde aus einem anderen Blickwinkel erzählen zu können, kann der Gimli-Darsteller nicht nachvollziehen. "Es geht nicht darum, es besser zu machen; es geht nur darum, noch mehr Geld zu machen. Das ist alles. Wenn sie glauben, dass sie dadurch noch mehr Geld machen, dann werden sie es auch."

Gimli-Darsteller hat eigene Vorstellung

Kategorisch ablehnen wollte John Rhys-Davies die Verarbeitung von "Herr der Ringe"-Material allerdings nicht. In seinen Augen gibt es fernab der bekannten Geschichten und Figuren noch so viel mehr zu erzählen. Seine Idee wäre es, sich auf die Zwerge und Elben zu fokussieren, sie in eine gemeinsame Welt zu stecken und dann eine schöne Geschichte zu erzählen.

"Das wäre eine wesentlich interessantere Herangehensweise an die Worte von Tolkien." Es gäbe so viele junge und begabte Autoren sowie ambitionierte Produzenten. Zusammen mit der Möglichkeit, einer neuen Riege von Schauspielern eine Chance zu geben, wäre das eine tolle Art, der Kreativität von Tolkien Tribut zu zollen. "Es würde weniger kosten, wäre aber originell und frisch, aber was weiß ich schon?!"

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