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"Holmes & Watson": Detektivpersiflage fällt bei den Kritikern durch

Meliha Dikmen Gruselt sich auch bei FSK-12-Filmen.

Die freie Zeit um die Feiertage nutzen viele Menschen gerne dazu, um im Kino bei leichter Unterhaltung wie "Holmes & Watson" den Weihnachtsbraten zu verdauen. Doch US-Kinogänger und Kritiker, die sich auf die Detektivpersiflage mit Will Ferrell und John C. Reilly in den Titelrollen einließen, wurden maßlos enttäuscht.

Wie der legendäre Meisterdetektiv und sein Begleiter durch den Kakao gezogen werden, kam tatsächlich bei den Kritikern so schlecht an, dass das Tomatometer auf der Filmkritik-Aggregator-Website Rotten Tomatoes zwischenzeitlich auf 0 Prozent stand, wie Slashfilm berichtet.

Dreamteam Will Ferrell und John C. Reilly enttäuscht

Dabei klang das Projekt eigentlich sehr vielversprechend. Zum einen ist das Interesse an Arthur Conan Doyles Meisterdetektiv Sherlock Holmes und seinem Partner Dr. Watson ungebrochen, was Serien wie "Sherlock", "Elementary" und Guy Ritchies "Sherlock Holmes"-Filmreihe mit Robert Downey Jr. in der Hauptrolle beweisen. Zum anderen setzte Sony für seinen viktorianischen Klamauk auf ein echtes Comedy-Dream-Team.

Will Ferrell und John C. Reilly bewiesen bereits 2006 in "Ricky Bobby - König der Rennfahrer" (71 Prozent auf dem Tomatometer) und 2008 als "Stiefbrüder" (55 Prozent) ihr gutes Zusammenspiel. Doch dass bei "Holmes & Watson" etwas im Argen liegt, wurde schon dadurch angedeutet, dass es keine frühen Pressevorführungen für Kritiker gab.

"Holmes & Watson" ist schlimmer als eine Londoner Hintergasse

Selbst der hochkarätige Nebencast mit unter anderem Ralph Fiennes als Bösewicht Moriarty und Hugh Laurie als Sherlock-Bruder Mycroft vermag den Film nicht zu retten. Rotten Tomatoes fasst die Kritikermeinung zu "Holmes & Watson" folgendermaßen zusammen: "Die niedrigsten und ekelhaftesten Gassen von London sind keine schrecklichere Präsentation der Abenteuer von Sherlock Holmes und Dr. Watson als 'Holmes & Watson'."

Inzwischen konnte sich das Tomatometer zum Film immerhin aus der 0-Zone retten, vermag sich mit derzeit 4 Prozent aber auch nicht mit Ruhm zu bekleckern.

Kinostart
Wen das nicht abschreckt, kann sich "Holmes & Watson" ab dem 7. Februar auch hierzulande zu Gemüte führen.

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