Honest Trailer zu "Transformers 5": Hauptsache, es explodiert

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"Transformers 5: The Last Knight" hat es geschafft, Kinogänger und Kritiker gleichermaßen vor den Kopf zu stoßen. Unterirdische Scores auf Bewertungsportalen wie Rotten Tomatoes sprechen für sich. Dennoch haben sich die Produzenten der beliebten Honest Trailer des Actioners angenommen und alle Fehler des Films auf gewohnt schräge Art beleuchtet.

Nur äußerst widerwillig kamen die Macher der Honest Trailer dem Fan-Wunsch nach, einen Clip über "Transformers 5: The Last Knight" zusammenzustellen. "Wow, ihr Leute hasst uns offensichtlich", kommentieren die Verantwortlichen von Screen Junkies die Filmauswahl in ihrem Video. Doch der Wunsch der Zuschauer ist ihnen Befehl – und das Ergebnis ist ebenso irrwitzig wie niederschmetternd für das "Transformers"-Franchise.

Solange es kracht, ist alles andere egal

"Nach jedem 'Transformers'-Film besteht Hoffnung ... – Hoffnung, dass sie keinen weiteren mehr machen", heißt es zu Beginn des Clips. Die "Bay-Bots" seien zurück für eine Geschichte "erzählt von einem Idioten", aber immerhin gäbe es eine Menge "Riesen-Explosionen". Dazu serviere Regisseur Michael Bay einige Dialoge voller "moderatem Rassismus".

Doch der größte Kritikpunkt für die Macher ist ganz klar die komplett mangelnde Kontinuität im Franchise. So sei der Heimatplanet der Autobots und Decepticons, Cybertron, plötzlich wieder vorhanden – und das, obwohl in "Transformers 3" festgehalten wurde, dass der Planet zerstört wurde. Zudem hatte Oberschurke Megatron sich zuletzt eigentlich in Galvatron gewandelt, nur um nun wieder als Megatron aufzutauchen. Das Fazit der Honest-Trailer-Produzenten: "Vergesst alles, was ihr über die Transformers wusstet – denn das hat auch Michael Bay getan."

Kein Siegeszug der Autobots

Der vernichtende Honest Trailer ist nur der letzte einer Reihe von Tiefschlägen, die die Filmemacher von "Transformers 5" einstecken mussten. Auf Rotten Tomatoes hat das Robo-Spektakel einen miserablen Kritiker-Score von gerade einmal 16 Prozent und auch das Urteil der Durchschnittskinogänger fiel mit lediglich 45 Prozent positiven Votings nur unwesentlich besser aus.

Ebenso bitter ist der Blick auf das Einspielergebnis: Bei einem Budget von 217 Millionen US-Dollar spielte "The Last Knight" laut Box Office Mojo lediglich 605 Millionen US-Dollar weltweit ein. Zum Vergleich: "Transformers 3 – Die dunkle Seite des Mondes" spülte 2011 fast die doppelte Summe in die Kassen: satte 1,12 Milliarden Dollar.

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