News

"House of Cards"-Staffel 6 musste komplett umgeschrieben werden

Dieses Bild von Kevin Spacey am "House of Cards"-Set wird es nicht mehr geben.
Dieses Bild von Kevin Spacey am "House of Cards"-Set wird es nicht mehr geben. (©Nathaniel E. Bell/Netflix 2017)

Das Drama um "House of Cards" nimmt einfach kein Ende. Nachdem es die Nachricht gab, dass Staffel 6 ohne Kevin Spacey weitergedreht werde, sprach Produzent Michael Dobbs nun über die Tücken, das auch sinnvoll umzusetzen.

Erst wurde für "House of Cards" eine Drehpause verordnet, dann hieß es, dass Anfang 2018 ohne Kevin Spacey mit Staffel 6 weitergemacht werde. Für die Drehbuchautoren bedeutete dies: Alles auf Anfang! Der Produktionsstopp musste in erster Linie dafür genutzt werden, um das Drehbuch komplett umzuschreiben und einen sinnvollen Ausstieg für den Hauptdarsteller zu finden.

Großes Lob an die "House of Cards"-Autoren

Dieser schweren Aufgabe war sich auch Produzent Michael Dobbs bewusst, der über den Schaffensprozess nun in der "Today"-Show von BBC Radio 4 sprach. "Die armen Autoren mussten sich tierisch abrackern", gesteht Dobbs. "Es war wirklich schwierig, aber was Media Rights Capital, Netflix und die Drehbuchautoren geschafft haben, ist großartig."

Geht es nach dem "House of Cards"-Produzenten, habe das Team neue Standards gesetzt und sei mit frischen und kreativen Ideen zurückgekehrt.

Tödliches Schicksal in der Mitte von Staffel 6?

Doch so redselig sich Michael Dobbs zeigte, so wollte er nicht verraten, was sich die Autoren für Kevin Spacey als Frank Underwood ausgedacht haben. Da der Schauspieler, der seit Oktober in den hollywoodweiten Missbrauchsskandal verwickelt ist, nicht mehr am Set war und auch nicht zurückkehren wird, dürfte seine Figur in der Mitte von Staffel 6 ein schicksalhaftes Ereignis erfahren.

Neueste Artikel zum Thema 'House of Cards'

close
Bitte Suchbegriff eingeben