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In "Star Trek: Discovery" ist niemand unsterblich

An die Hauptcharaktere von "Star Trek: Discovery" sollten wir uns wohl nicht zu sehr gewöhnen ...
An die Hauptcharaktere von "Star Trek: Discovery" sollten wir uns wohl nicht zu sehr gewöhnen ... (©Twitter/startrekcbs 2017)

Selbst zentrale Charaktere soll in "Star Trek: Discovery" ein plötzliches und finales Schicksal ereilen können – das versprechen die Macher der Sci-Fi-Serie. Schuld daran ist "Game of Thrones".

Seit in Staffel 1 von "Game of Thrones" urplötzlich der Hauptcharakter das Zeitliche segnete, hat die HBO-Serie einen Ruf weg. Fans sind beim Genuss neuer Folgen entsprechend vorsichtig geworden: Bloß nicht zu sehr an eine lieb gewonnene Figur gewöhnen, sie könnte schon in der nächsten Szene sterben. "Star Trek: Discovery" hat sich bei der erbarmungslosen Machart der Fantasy-Serie offenbar das ein oder andere abgeschaut.

Einfluss von "Game of Thrones" auf neue "Star Trek"-Serie

"'Game of Thrones' hat das Fernsehen verändert", sagte Showrunnerin Gretchen J. Berg in einem Interview mit dem Magazin Entertainment Weekly. "[Die Serie] hat es fast schon schwer gemacht, sich in Figuren zu verlieben, denn Du weißt nie, ob sie Dir weggenommen werden. Die Serie übt einen Einfluss auf alle TV-Dramen aus, die nach ihr kommen." Auch auf "Star Trek: Discovery", wie Bergs Co-Showrunner Aaron Harberts ergänzte: "Der Tod von Figuren wird in unserer Serie nicht grundlos eingesetzt. Er ist nicht da, um einen Schockeffekt zu erzielen. Aber wenn er kommt, wollen wir, dass die Leute ihn auch spüren."

"Star Trek Discovery": Lebensgefahr als ständiger Begleiter?

Die lange gültige Serien-Regel, dass vor allem über lange Zeit etablierte Figuren vor dem Sensenmann weitgehend sicher sind, wird "Star Trek: Discovery" dafür wohl in bester Westeros-Tradition über Bord werfen. Wie Entertainment Weekly ausführt, gab es zwar auch in bisherigen "Star Trek"-Serien immer wieder Charaktere, die durch ihren Tod aus der Serie ausschieden. Oft waren für den Ausstieg aber vor allem Ereignisse hinter den Kulissen verantwortlich – zum Beispiel, wenn Schauspieler ihren Vertrag erfüllt hatten oder eine Serie vorzeitig verlassen wollten. Auch als Dramatisierung zum Staffelende wurde der Tod von Charakteren gelegentlich eingesetzt. Ein ständiger Kampf auf Leben und Tod, bei dem nicht einmal die Hauptfiguren sicher sind, wäre aber wohl tatsächlich eine Neuerung in dem Sci-Fi-Franchise.

"Star Trek: Discovery" startet am 24. September 2017 mit der ersten Episode beim US-Sender CBS. Einen Tag später stehen die neuen Folgen jeweils beim Streamingdienst Netflix zum Abruf bereit.

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