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"Indiana Jones 5": George Lucas ist nicht mit an Bord

Harrison Ford ist beim kommenden Indiana Jones-Film natürlich mit an Bord,
Harrison Ford ist beim kommenden Indiana Jones-Film natürlich mit an Bord, (©YouTube / Movieclips 2016)

Das ist mal eine Ansage: Mastermind George Lucas wird mit dem kommenden fünften Teil von "Indiana Jones" wohl nichts zu tun haben. Drehbuchschreiber David Koepp hat dafür in einem Interview einige interessante Details zum kommenden Film bekannt gegeben.

Kürzlich hatten noch Gerüchte die Runde gemacht, laut denen "Indiana Jones"-Mitschöpfer George Lucas im anstehenden fünften Teil als Produzent agieren sollte. Bislang war er bei allen anderen vier Teilen um den Stararchäologen beteiligt. In einem Interview mit dem US-Filmblog Collider verriet Drehbuchautor Koepp jetzt allerdings, dass Lucas mit dem nächsten "Indiana Jones"-Film, der für 2019 angekündigt ist, nichts zu haben wird. Weiterhin mit dabei sind allerdings Steven Spielberg und Harrison Ford.

Lehren aus "Das Königreich des Kristallschädels" gezogen

Koepp sprach im Interview auch über "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels". Der Film war bei Fans nicht gut angekommen, was unter anderem an der abstrus anmutenden Integration von Aliens und dem titelgebenden Kristallschädel lag. Dies war offenbar auf das ursprüngliche Skript von Drehbuchautor Jeb Stuart ("Stirb langsam") zurückzuführen, das den Titel "Indiana Jones and the Saucer Men from Mars" ("Indiana Jones und die UFO-Männer vom Mars") trug.

Dennoch: Der Misserfolg von "Das Königreich des Kristallschädels" hat anscheinend auch sein Gutes. Laut Koepp hätten die Macher des neuen "Indy"-Films aus dem letzten Teil gelernt, dass es wichtig sei, welches Element als "MacGuffin" genutzt würde. Darunter versteht man in der Filmsprache ein Element, das die Handlung vorantreibt, als Gegenstand selbst aber unwichtig ist. Bei "Königreich des Kristallschädels" etwa ist der Kristallschädel ein MacGuffin: Er hat allein den Zweck, Indy von A nach B zu lotsen. Theoretisch könnte auch eine Landkarte diesen Zweck erfüllen.

"Jede Menge Aliens" im kommenden Film

Was den kommenden Teil angeht, hielt sich Koepp im Interview mit Infos bedeckt. Er gab lediglich zu Protokoll, dass für den kommenden Teil eine klare und einfache Hintergrundgeschichte geplant sei. Abgesehen davon, witzelte Koepp, "gibt es jede Menge Aliens, Versteckspiele in Kühlschränken und am Ende stirbt Indy. Das sollte klasse werden!" Kloepp spricht damit erneut einige der größten Kritikpunkte des Vorgängers an – die erwähnten Aliens und die berüchtigte Szene, in der sich Indy mithilfe eines Kühlschranks vor einer nuklearen Explosion schützt.

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