menu

"James Bond 25" muss "Frauen korrekt behandeln" – 007 nicht unbedingt

"Bond 25" soll Frauen besser behandeln als 007 selbst.
"Bond 25" soll Frauen besser behandeln als 007 selbst.

Phoebe Waller-Bridge, ihres Zeichens eine der Drehbuchautoren von "James Bond 25", verfolgt eine ganz eigene Mission: Sie will um jeden Preis sicherstellen, dass das Skript zum neuen Agentenfilm die weiblichen Charaktere "korrekt behandelt". Selbst, wenn der Hauptcharakter der Reihe selbst das nicht immer tut ...

Ist James Bond ein Sexist? Ein nicht mehr zeitgemäßer Charakter? Fragen, die schon oft diskutiert wurden. Zumindest letzteren Vorwurf weist die Drehbuchautorin Phoebe Waller-Bridge vehement zurück. Ihrer Meinung nach, ist 007 noch immer "absolut relevant". Es gehe schließlich nicht darum, wie Bond mit den Frauen umgehe, sondern wie die Filmemacher mit den weiblichen Charakteren umgehen.

Bond muss kein Feminist sein

"Ich denke [James Bond] ist jetzt absolut relevant", so Waller-Bridge im Gespräch mit Deadline. Die Filme müssten "nur wachsen. Sie müssen sich nur weiterentwickeln und das Wichtigste ist, dass der Film die Frauen korrekt behandelt. Er [Bond] muss das nicht. Er muss seinem Charakter treu bleiben."

Ihre Priorität beim Überarbeiten des Skripts sei es gewesen, was die Darstellerinnen davon halten würden. "Ich will nur sichergehen, dass wenn Lashana, Léa und Ana durch diese Seiten blättern, sie diese öffnen und denken: 'Ich kann es nicht erwarten, das zu machen'", fügte Waller-Bridge hinzu.

Aktuell sind die Dreharbeiten zu "Bond 25" unterbrochen, da sich Hauptdarsteller Daniel Craig bei einem Unfall am Set verletzt hat. Die übergreifende Produktion soll aber auch während der Zwangspause des Schauspielers weitergehen, sodass sich der Kinostart nach aktueller Planung nicht weiter verzögert.

Kinostart
"Bond 25" soll am 9. April 2020 in den deutschen Kinos anlaufen.

Kommentar schreiben
Relevante Themen:

Neueste Artikel zum Thema James Bond 25

close
Bitte Suchbegriff eingeben