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"James Bond: Keine Zeit zu sterben": Kinostart in den Herbst verlegt

Daniel Craig in James Bond Keine Zeit zu sterben Szenenbild 2
Die Spritztour mit dem Aston Martin ist für Bond (Daniel Craig) erst mal gestrichen. Bild: © Nicola Dove / DANJAQ, LLC AND MGM. All rights reserved. 2019

Böse Überraschung für 007-Fans: Der Kinostart von "James Bond: Keine Zeit zu sterben" ist um mehr als ein halbes Jahr verschoben worden. Für die Macher ist es offenbar eine rein wirtschaftliche Entscheidung.

Statt am 02. April bekommen Fans Daniel Craigs Abschiedsvorstellung als Bond erst am 12. November in Großbritannien und Deutschland und am 25. November in den USA zu sehen.

Eingeschränkter Kinobetrieb als Grund

In einem Statement der Filmverantwortlichen  auf Twitter heißt es: "MGM, Universal und die Bond-Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli verkünden heute, dass der Kinostart von 'Keine Zeit zu sterben' nach gründlicher Überlegung und Bewertung der globalen Kinomärkte auf November 2020 verschoben wird".

Der Coronavirus ist die indirekte Ursache der Verschiebung. Durch die rasante Ausbreitung des Virus' ist der Kinobetrieb an wichtigen Standorten wie Italien, China, Japan und Südkorea derzeit stark eingeschränkt. Allein in China wurden laut Deadline 70.000 Kinos geschlossen. Auf die Einnahmen aus diesen Kinomärkten kann und will man bei der Filmreihe jedoch nicht verzichten.

Um es in Relation zu setzen: Vorgänger "Spectre" spielte allein 83 Millionen US-Dollar und damit fast zehn Prozent des Gesamtumsatzes in China ein (via Box Office Mojo). Die Hoffnung der Produzenten ist nun, dass die Coronavirus-Pandemie bis Ende des Jahres eingedämmt wird.

"Keine Zeit zu sterben" mit Anlaufschwierigkeiten

Bonds 25. Abenteuer stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Zunächst musste Daniel Craig stark bearbeitet werden, um überhaupt als Doppelnullagent zurückzukehren. Dann verließ Regisseur Danny Boyle das Projekt aufgrund kreativer Differenzen. Cary Fukunaga sprang ein, doch wegen einer Verletzung Craigs mussten die Dreharbeiten zwischenzeitlich unterbrochen werden.

Diese Entwicklungen zogen auch Verzögerungen beim Kinostart nach sich: Dieser wanderte vom 8. November 2019 auf den 13. Februar und schließlich den 2. April 2020. Bleibt zu hoffen, dass Daniel Craig seine Mission im November endgültig abschließen kann. Schon jetzt ist er mit 14 Einsatzjahren der Schauspieler, der am längsten Bond verkörperte.

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