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James Gunn als Autor und Regisseur für "Suicide Squad 2" im Gespräch

Von den "A-Holes" zu "den Bösen": James Gunn soll "Suicide Squad 2" drehen.
Von den "A-Holes" zu "den Bösen": James Gunn soll "Suicide Squad 2" drehen. (©Reuters / Hannah Mckay / stock.adobe.com 2018)

Wechselt James Gunn von einem "A-Holes"-Team zum anderen? Nachdem Disney und Marvel die Zusammenarbeit mit dem Regisseur beendet haben, könnte Gunn nun ausgerechnet "Suicide Squad 2" für den großen Konkurrenten Warner inszenieren. Und damit nicht genug: Angeblich soll Gunn die Gelegenheit bekommen, dem DC-Team seinen ganz eigenen Stempel aufzudrücken ...

Schon länger wird gemunkelt, dass diverse Hollywood-Studios großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit James Gunn bekunden, nachdem dieser von Disney Hals über Kopf entlassen wurde. Und die Gerüchte scheinen sich zu bewahrheiten: Wie The Wrap berichtet, befindet sich der Ex-Marvel-Filmemacher nun in Verhandlungen mit Warner Bros. Der "Guardians of the Galaxy"-Macher soll demnach das Drehbuch für den geplanten Schurken-Blockbuster "Suicide Squad 2" liefern.

Zudem ziehe das Studio Gunn auch für den Regiestuhl in Erwägung, wie drei Informanten dem Blatt verrieten. Somit könnte Gunn die Nachfolge von Gavin O'Connor antreten, der zuletzt als Regisseur für das Projekt an Bord war.

"Suicide Squad 2" kein Sequel?

Mehr noch: James Gunn werde mit "Suicide Squad 2" einen "komplett neuen Ansatz für das Stück haben", hieß es in dem Bericht. Was genau das bedeuten könnte, erklärte Borys Kit, ein Journalist von The Hollywood Reporter, via Twitter.

"Mir wurde gesagt, dass James Gunns 'Suicide Squad' kein Sequel sein wird, er wird einen komplett neuen Dreh dafür haben. Aber ob das eine totale Neubesetzung bedeutet oder nicht, ist unklar."

James Gunn und der Bruch mit Disney

Sollte James Gunn tatsächlich die Regie für "Suicide Squad 2" übernehmen, wäre es ein erster Schritt weg vom Trubel der letzten Monate. Der Regisseur arbeitete bereits an Marvels "Guardians of the Galaxy Vol. 3", als einige seiner Kritiker online mehrere alte Tweets des Filmemachers ausgruben, deren Inhalt mehr als kontrovers war.

Disney zog daraufhin prompt die Reißleine und feuerte Gunn. Letzterer entschuldigte sich öffentlich und zahlreiche Fans und Stars forderten, ihn als Regisseur wieder einzusetzen – doch alles Flehen und Betteln half nichts. Disney erklärte, man werde die Arbeit mit James Gunn nicht wieder aufnehmen.

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