James Gunn reagiert auf Kritik von Jodie Foster an Helden-Filmen

James Gunn (rechts) begeisterte mit seiner Marvel-Adaption Fans und Kritiker gleichermaßen – und kann Fosters Meinung deshalb nur in Teilen nachvollziehen.
James Gunn (rechts) begeisterte mit seiner Marvel-Adaption Fans und Kritiker gleichermaßen – und kann Fosters Meinung deshalb nur in Teilen nachvollziehen. (©Disney 2017)
Jutta Peters Wartet noch immer auf ihren Brief aus Hogwarts. Erwägt alternativ eine Laufbahn bei den Avengers.

Jodie Foster ist kein Fan von Superhelden-Filmen. Die Schauspielerin mahnt, die "schlechten Inhalte" könnten Hollywood auf Dauer schaden. Und Marvel-RegisseurJames Gunn? Der stimmt der Oscarpreisträgerin in gewissem Maße sogar zu. Was es seiner Meinung nach braucht, um eine gute Comicverfilmung zu inszenieren, erläuterte Gunn auf Twitter.

Die harschen Worte von Jodie Foster ("Das Schweigen der Lämmer") kann James Gunn, Regisseur von "Guardians of the Galaxy Vol. 2", nicht unkommentiert stehen lassen. Im Interview mit Radio Times (via Daily Mail) nimmt die Aktrice kein Blatt vor den Mund und vergleicht die Superheldenfilme von Marvel und DC mit der umstrittenen Rohstoff-Fördermethode Fracking – es gehe nur noch darum, den höchsten Profit für den Moment herauszuschlagen, "aber du zerstörst die Welt [damit]".

Kritik und Zustimmung von James Gunn

Via Twitter meldet sich daraufhin James Gunn zu Wort – und überrascht die Marvel-Fans mit seinem durchaus kritischen Blick auf die Superhelden-Sparte. Einerseits bemängelt der "Guardians"-Macher, Jodie Foster blicke "auf eine altmodische Art auf Filme, in der Spektakel-Blockbuster nicht zum Nachdenken anregen können", was manchmal, aber nicht immer zutreffend sei. Andererseits meint auch Gunn, dass Fosters Worte einen wahren Kern enthalten.

"Die meisten Studio-Franchise-Filme sind ziemlich seelenlos – und das ist eine wirkliche Gefahr für die Zukunft des Films", so Gunn. Es gäbe jedoch einige Ausnahmen. Es sei wichtig, dass Superhelden-Filme innovativ, menschlich und durchdacht sind, erklärt der Filmemacher.

Rückendeckung von James Mangold

James Gunns mit Bedacht gewählten Worte trafen nicht nur bei seinen Twitter-Followern auf große Zustimmung. Auch "Logan – The Wolverine"-Regisseur James Mangold reagierte prompt mit einem "Gut gesagt, James. Und frohes neues Jahr!"

Ob kreative Filmemacher wie Gunn und Mangold mit ihren Werken in Zukunft auch Skeptiker wie Jodie Foster für die eine oder andere Comicverfilmung begeistern können, bleibt abzuwarten. Sicher ist: Gunns "Guardians of the Galaxy Vol. 3" ist bereits in Arbeit und soll 2020 in den Kinos anlaufen.

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