Joel Edgerton spricht über harsche Kritik zu "Bright" & Sequel-Wünsche

Nicht zu erkennen: Joel Edgerton spielte in "Bright" den Ork Nick.
Nicht zu erkennen: Joel Edgerton spielte in "Bright" den Ork Nick. (©Netflix / Pedro Saad 2018)
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Wenn sich die Zuschauer von "Bright" über eines einig sind, dann dass sie sich uneinig sind. Der Fantasy-Blockbuster im Netflixformat spaltete die Gemüter. Jetzt meldet sich Hauptdarsteller Joel Edgerton zu Wort, der dem Ork Nick Jakoby Leben einhauchte. 

Der australische Schauspieler glaubt, dass die starke Kritik auch darin begründet liegt, dass "Bright" das Filmgeschäft, wie wir es kennen, verändert hat, wie er im Gespräch mit Collider äußerte.

Edgerton vergleicht "Bright" mit "Star Wars: Die letzten Jedi"

Alles, was er wisse sei, dass die Zahlen stimmen und einem Kinostart von über 100 Millionen US-Dollar entsprächen, erklärt Edgerton. "Ich denke, das wird auch von der wilden Diskrepanz zwischen dem Zuschauerscore und dem Gesamtscore auf Rotten Tomatoes unterstützt, es ist fast wie bei 'Star Wars: Die letzten Jedi' – nur umgekehrt", so Edgerton. Während die Kritiken bei dem "Star Wars"-Sequel bei 92-93 Prozent lägen und die Zuschauer ihm um die 50 Prozent werteten, sei es bei "Bright" genau umgekehrt.

"Bright" sei zwar von Kritikern zerrissen worden, habe aber einen Zuschauerscore von 90 Prozent. "Ich denke, es gab ein bisschen Extra-Hass von den Kritikern, weil ['Bright'] die Landschaft des Filmgeschäfts verändert", gibt Edgerton zu bedenken. Damit bezieht er sich darauf, dass eine Blockbuster-Produktion wie "Bright" früher im Kino statt direkt bei einem Streaminganbieter gelaufen wäre.

"Bright 2" an einem ganz neuen Schauplatz?

Trotz all der Kritik ist Edgerton bei "Bright 2" definitiv an Bord. "Ich kann euch sagen, wieso ich für das Sequel unterschrieben habe. Ich hatte eine gute Zeit mit den Leuten. Die Maske war tough, aber ich habe es geliebt, den Charakter zu spielen. Zwischen 'Action' und 'Cut' war es einer der spannendsten Charaktere, die ich jemals spielen durfte [...]", schwärmt der Darsteller. Was das Sequel inhaltlich in petto hat, wisse er nicht, aber er hat schon eine Vermutung. "Ich habe den Eindruck von [Regisseur] David Ayer bekommen, dass er [das Sequel] an ein neues Setting bringt, was ich cool fände, zu sehen". Von einem ist Edgerton überzeugt: "Ich denke, es gibt noch viel Spaß, es gibt mit den Charakteren noch viel zu entdecken".

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