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Joker-Film mit Joaquin Phoenix läutet Nicht-DCEU "DC Dark" ein

Schon im Herbst soll Joaquin Phoenix als Joker vor die Kamera treten.
Schon im Herbst soll Joaquin Phoenix als Joker vor die Kamera treten. (©picture alliance / NurPhoto 2018)

Mit der Veröffentlichung erster Details zum Joker-Film mit Joaquin Phoenix bringt Warner nun Licht in die Pläne seines neuen DC-Universums – beziehungsweise Dunkelheit, wie die möglichen Titel des Franchise nahelegen.

Es klingt zunächst wie ein schlechter Scherz: Neben dem Joker-Film mit Phoenix sind noch satte fünf weitere Blockbuster rund um Gothams Clownprinzen des Verbrechens geplant. Doch bei der Leinwandadaption von "Hangover"-Regisseur Todd Phillips handelt es sich um die einzige, die unabhängig vom etablierten DC Extended Universe (DCEU) spielen soll. Wie The Hollywood Reporter jedoch zu berichten weiß, sollen weitere Non-DCEU-Comicverfilmungen folgen und unter dem Label "DC Dark" oder "DC Black" in den Kinos anlaufen.

Drehstart und Budget für Phoenix' Joker-Auftritt stehen

Neben den möglichen Titeln für das neue Universum enthüllte das Blatt auch gleich erste Drehdetails zum Joker-Debüt von Joaquin Phoenix. Demnach sollen die Dreharbeiten für die Origin-Story-Adaption bereits im Herbst 2018 beginnen. Zudem muss Phillips offenbar mit gerade einmal 55 Millionen US-Dollar Budget auskommen – ein läppischer Betrag, verglichen mit den gigantischen Produktionskosten von DCEU-Filmen wie "Justice League", dessen Budget sich auf rund 300 Millionen belaufen haben soll.

Spotlight auf den Joker statt auf bloße Action

Mehrere Medienberichte weisen allerdings daraufhin, dass Phillips Version keinesfalls ein üblicher DC-Actionkracher mit gewaltigen CGI-Schlachten werden soll und demnach mit einem kleineren Budget durchaus auskommen dürfte. Stattdessen soll der nahende Joker-Film sich auf den Charakter des Kultschurken konzentrieren und als Crime-Thriller mit düsterem 80er-Jahre-Setting daherkommen. Als Inspiration für die geplante cineastische Entstehungsgeschichte des Jokers gilt Alan Moores legendäre Comic-Storyline "The Killing Joke".

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