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"Joker": Skript von Todd Phillips & Scott Silver online veröffentlicht

Joaquin Phoenix Joker
"Joker" ist ein Gesamtkunstwerk – das zeigt schon der Blick aufs Skript. Bild: © Niko Tavernise/Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved 2019

Todd Phillips' "Joker" spielte an den Kinokassen über eine Milliarde US-Dollar ein, sorgte weltweit für hitzige Diskussionen und gilt als heißer Kandidat für die Golden Globes und Oscars 2020. Begonnen hat dieser Riesenerfolg mit ein paar Seiten Text – dem Drehbuch von Todd Phillips und Scott Silver, das jetzt im Netz gelesen werden kann.

Fans und Kritiker gleichermaßen können das "Joker"-Skript hier Zeile für Zeile nachlesen, analysieren und diskutieren. Besonders eine Textpassage trifft bei den Zuschauern offenbar einen Nerv, wie Regisseur Todd Phillips im Interview mit Deadline feststellt.

"Genau so fühlt es sich an"

"Eines der Dinge, die meiner Beobachtung nach wirklich fesseln, ist der Gedanke, den Arthur in seinem Notizbuch notiert: 'Das Schlimmste daran, an einer Geisteskrankheit zu leiden, ist, dass die Menschen von dir erwarten, dass du so tust, als hättest du keine.' Das hat bei vielen Menschen wirklich Anklang gefunden, die an einer mentalen Erkrankung leiden und einen Teil von sich in diesem Film, in Arthur oder in seinen Erfahrungen entdeckt haben. Es gab so viele Leute, die mir E-Mails oder Nachrichten auf Instagram geschrieben haben, in denen es hieß: 'Genau so fühlt es sich an.'"

Dass Phillips sein düsteres Drehbuch genau nach seinen Vorstellungen umsetzen konnte, verdankt der Filmemacher unterdessen den mutigen Verantwortlichen bei Warner Bros. Das Filmstudio habe ihm bei "Joker" völlig freie Hand gelassen, verrät Todd Phillips in einem Featurette auf der Heimkino-Version von "Joker". Eine Entscheidung, die sich auszahlte.

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