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"Jurassic World 2" wird eine Parabel auf Tiermisshandlung

"Jurassic World 2" zeigt Dinosaurier als Opfer statt als Monster.
"Jurassic World 2" zeigt Dinosaurier als Opfer statt als Monster. (©Facebook/JurassicPark 2016)

Auch wenn die Dreharbeiten zu "Jurassic World 2" erst im kommenden Jahr beginnen, sickern schon jetzt erste Infos zum Nachfolger des Megablockbusters von 2015 durch. Dabei wird der zweite Teil offenbar weniger ein Actionkracher denn ein Gleichnis sein.

"Jurassic World 2" beschreitet offenbar ganz neue Pfade. "Die Dinosaurier werden eine Parabel auf die Behandlung von Tieren sein, wie sie heutzutage vonstattengeht", äußert Colin Trevorrow, Regisseur des ersten und Produzent des zweiten "Jurassic World"-Films, im Gespräch mit der spanischen Tageszeitung El Mundo (via Time). Er führt weiter aus, was genau er damit meint: "Die Misshandlung, Tierversuche, Haustiere, wilde Tiere in Zoos zu halten wie Gefangene, die Verwendung von ihnen durch das Militär, Tiere als Waffen."

Neuer Regisseur für komplexe Thematik

Das macht mehr als deutlich, dass sich der zweite Film sehr von seinem Vorgänger unterscheiden wird. Während es in "Jurassic World" nach Angaben des Regisseurs gegenüber der spanischen Zeitung um eine Reflektion der Probleme geht, die einer kapitalistischen Gesellschaft innewohnen, widmet sich der zweite Film also im Gewand der Dinosaurier dem Thema Tiermisshandlung. Aus diesem Grund benötige der neue, komplexere Film J.A. Bayona ("The Impossible") als Regisseur. Colin Trevorrow schwärmt: "Es war klar, dass es Bayona sein musste, der Regie führt, damit er [der Film] mit seiner sehr persönlichen Vorstellung wächst und sich entwickelt."

Doch trotz aller Änderungen werden Chris Pratt und Bryce Dallas Howard wieder mit von der Partie sein. Der Film wird in Deutschland voraussichtlich ab dem 7. Juni 2018 zu sehen sein.

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