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"Justice League": Darum gibt Zack Snyder seinen Regieposten auf

Regisseur Zack Snyder mit Ehefrau Deborah
Regisseur Zack Snyder mit Ehefrau Deborah (©picture alliance/Aldama 2017)

Die Dreharbeiten zu "Justice League" sind bereits im Kasten, nun geht es in die Postproduktion – allerdings ohne Regisseur Zack Snyder, wie jüngst bekannt wurde. Der Filmemacher übergibt das Zepter an seinen Kollegen Joss Whedon, um für seine Familie da sein zu können, die eine persönliche Tragödie verarbeiten muss.

Eigentlich sollte "Justice League" nach "Man of Steel" und "Batman v Superman – Dawn of Justice" der dritte DC-Blockbuster unter der Regie von Zack Snyder werden, doch dieser kündigt nach dem Abschluss der offiziellen Dreharbeiten seinen Rückzug an. Der traurige Grund: Snyders 20-jährige Tochter nahm sich im März das Leben.

Er habe zwar zunächst mit dem Gedanken gespielt, sich einfach weiter in der Arbeit zu vergraben, um diese Zeit durchzustehen, so Snyder im Gespräch mit the trade laut ComingSoon. Letztlich sei er jedoch zu dem Entschluss gekommen, dass es nun wichtiger sei, bei seiner Familie zu sein. "Sie [seine Frau und Kinder] haben eine schwere Zeit. Ich habe eine schwere Zeit", fügt er hinzu.

"Avengers"-Regisseur übernimmt "Justice League"

An Snyders Stelle übernimmt nun sein Kollege Joss Whedon die Nachbearbeitung von "Justice League". Letzterer brachte mit "Marvel's The Avengers" bereits das Allstar-Team der Konkurrenz auf die Leinwand und wurde kürzlich als Autor sowie Regisseur des kommenden "Batgirl"-Films bestätigt.

Whedon arbeitet an Extraszenen

Zusätzlich zur Nachproduktion für die Gerechtigkeitsliga, soll Whedon einige zusätzliche Szenen drehen. Warner Bros.-Chef Toby Emmerich hält gegenüber the trade jedoch fest: "Wir werden keine neuen Charaktere einführen. Es sind dieselben Charaktere in einigen neuen Szenen." So habe nun zwar Joss Whedon das Steuer in der Hand, doch der Kurs sei von Zack Snyder gesetzt worden.

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