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"Justice League": Finales Einspielergebnis besiegelt den DC-Flop

DC hat mit "Justice League" alles in die Waagschale geworfen und konnte dennoch nicht mit Marvels "Avengers" gleichziehen.
DC hat mit "Justice League" alles in die Waagschale geworfen und konnte dennoch nicht mit Marvels "Avengers" gleichziehen. (©Courtesy of Warner Bros. Pictures 2017)

Nach und nach verschwindet der Team-Blockbuster "Justice League" aktuell aus den Kinos. Für die Filmemacher heißt das: Zeit für die Zahlen. Doch genau die dürften die DC-Verantwortlichen nicht gerade in selige Weihnachtsstimmung versetzen, denn die 700-Millionen-Marke wird der Film nicht knacken.

Unterm Strich bleibt für die DC-Filmemacher nur die enttäuschende Erkenntnis, dass das finale Einspielergebnis von "Justice League" letztlich noch niedriger ausfallen wird, als ohnehin erwartet. Zuletzt war Box Office Guru noch von einem Endstand von rund 675 Millionen US-Dollar weltweit ausgegangen, doch selbst dieses Ziel scheint nun in weite Ferne zu rücken. Denn: Über das Weihnachtswochenende nahmen allein in den USA rund 1600 Kinos den Film aus dem Programm. Dabei spülte der Blockbuster laut Box Office Mojo bis dato lediglich knapp 646 Millionen Dollar weltweit ein – weniger noch als der Auftakt des DC Extended Universe (DCEU), "Man of Steel" (668 Millionen Dollar).

Schlechter Start für DCs Gerechtigkeitsliga

Der enttäuschende Abschluss kommt jedoch keinesfalls überraschend. Die Gerechtigkeitsliga schwächelte von Beginn an: Der "Justice League"-Kinostart war der schlechteste im DCEU. Während der Superhelden-Actioner es in Deutschland nur auf Platz Zwei der Kinocharts schaffte (hinter "Fack ju Göhte 3"), spielte die Comicverfilmung in seiner amerikanischen Heimat am Startwochenende nur 96 Millionen Dollar ein. Zum Vergleich: Patty Jenkins "Wonder Woman" sicherte sich am ersten Wochenende allein in den USA 103 Millionen Dollar, Zack Snyders "Man of Steel" brachte es sogar auf 116 Millionen Dollar zum US-Kinostart.

Hätte ein fieserer Schurke "Justice League" retten können?

Eine oft bemängelte Schwäche des Blockbusters ist Ober-Bösewicht Steppenwolf – dabei hätte der tatsächlich beinahe einen deutlich düsteren Look gehabt. Concept Artist Jerad S. Marantz enthüllte via Instagram einen alternativen Entwurf für das Aussehen des Schurken – und manch ein Fan befand prompt: Dieser unheimlichere Antagonist hätte den Film bereits ein kleines bisschen besser gemacht.

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