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"Justice League"-Petition sammelt 110.000 Stimmen für Snyder-Cut

Es ist kein Geheimnis, dass Zack Snyder einen Faible für Slow-Motion-Szenen hat, doch ausgerechnet einige dieser Parts schafften es nicht in den finalen "Justice League"-Schnitt.
Es ist kein Geheimnis, dass Zack Snyder einen Faible für Slow-Motion-Szenen hat, doch ausgerechnet einige dieser Parts schafften es nicht in den finalen "Justice League"-Schnitt. (©Courtesy of Warner Bros. Pictures 2017)

DCs Team-Blockbuster "Justice League" legte einen schwachen Kinostart hin. Und einige Fans wollen auch wissen, warum: Ihrer Meinung nach liegt es am finalen Schnitt von Joss Whedon, der die Post-Production anstelle von Regisseur Zack Snyder übernahm. Mit einer Petition fordern sie die Veröffentlichung von Snyders Director's Cut.

Ein DC-Anhänger brachte die Change.org-Petition in Umlauf, da er von der Kino-Adaption der "Justice League" schlichtweg enttäuscht war. Der finale Film wurde von einst 170 Minuten auf unter zwei Stunden zusammengekürzt, ganze Szenen und Dialoge aus den Trailern schafften es letztlich nicht mehr auf die Leinwand.

Einen Schuldigen für diese radikalen Veränderungen hat der erboste Fan schon ausgemacht: Filmemacher Joss Whedon, der als Ersatzmann für Regisseur Zack Snyder einsprang. Schließlich ist es kein Geheimnis, dass Whedon enorme Nachdrehs anordnete und den Schnitt des Heldenspektakels zu verantworten hat.

110.000 empörte Fans fordern Director's Cut

Kurzerhand formulierte der Fan in seiner Petition klare Forderungen an das Studio Warner Bros., die mittlerweile bereits über 110.000 Unterstützer fanden. In seinem Statement heißt es: "Wir fordern, dass Warner Bros. die entfernten Szenen und die ursprüngliche Vision, die Zack [Snyder] vor seinem Weggang für den Film hatte, wiederherstellt." Es sei die Pflicht Warners, seine Fehler wiedergutzumachen und die kompromisslose Vision seiner Filmemacher zu veröffentlichen, so der Kinogänger weiter. Der gezeigte "Justice League"-Film sei mit all seinen nachträglichen Veränderungen durch Whedon eine respektlose Generalüberholung der Version von Zack Snyder.

Trotz Kritik: Fortsetzung folgt

Ungeachtet der harschen Kritik ist ein Gerechtigkeitsliga-Sequel bereits in Arbeit. Darsteller J.K. Simmons, der im DC-Film den Commissioner Gordon verkörpert, verriet erst jüngst, dass das Drehbuch schon in Arbeit sei. Bleibt zu hoffen, dass "Justice League 2" von den Fans positiver aufgenommen wird.

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