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"Justice League": Snyder-Cut wird brutaler als der Kinofilm von 2017

Batman flucht, Steppenwolf metzelt: "Zack Snyder's Justice League" wird deutlich rauer als der Kinofilm.
Batman flucht, Steppenwolf metzelt: "Zack Snyder's Justice League" wird deutlich rauer als der Kinofilm. Bild: © Warner Bros. Pictures 2017

Es scheint beinahe so, als würde sich niemand stärker auf die Veröffentlichung von "Zack Snyder's Justice League" freuen als Zack Snyder selbst. Der Regisseur teilt fröhlich immer wieder Teaser, Promobilder und Details zu seiner Fassung von "Justice League" mit den Fans. Nun verrät der Filmemacher, dass sein Snyder-Cut alles andere als jugendfrei ausfällt ...

Im Interview mit Entertainment Weekly plaudert Zack Snyder aus, dass seine Fassung des DC-Films "Justice League" in den USA voraussichtlich mit einem R-Rating erscheinen wird. Demnach erhält die neue Version der Comicverfilmung eine eingeschränkte Altersfreigabe für unter 17-jährige Zuschauer, die mit der deutschen "FSK ab 16 Jahren" vergleichbar ist.

Darum bekommt der Snyder-Cut ein R-Rating

"Der Film ist irre, so episch und kommt wahrscheinlich mit einem R-Rating – das ist eine Sache, die ich erwarte, dass es sicherlich eine R-Rating-Version wird", erklärt Zack Snyder. Er habe zwar noch nicht die offizielle Einschätzung der zuständigen Organisation MPAA, allerdings rechne er fest mit dieser Einstufung.

Warum sich der Regisseur da so sicher ist? Ganz einfach: "Es gibt eine Szene, in der Batman die F-Bombe platzen lässt. Zudem ist Cyborg nicht allzu glücklich damit, wie sein Leben aussieht, bevor er die Gerechtigkeitsliga trifft, und er neigt dazu, seine Gedanken auszusprechen. Und Steppenwolf zerhackt so ziemlich nur Leute in zwei Hälften. Deshalb käme das Rating wohl aufgrund von Gewalt und Gefluche zustande, vermutlich beides."

Die Hintergrundgeschichte des Snyder-Cuts

Der 2017 veröffentlichte Kinofilm "Justice League" rief bei Kritikern und DC-Fans gleichermaßen gemischte Gefühle hervor. Das sogenannte "Mustache-Gate" um Henry Cavills mehr schlecht als recht wegretuschierten Bart sowie die mal lustige, mal ernste Tonalität des Films sorgten für Unmut. Die Ursache sahen viele Fans in dem Regiewechsel von Zack Snyder zu Josh Wheedon. Seitdem forderten sie in den sozialen Medien den Release von Zack Snyders Originalvision – und sie sollen ihren Willen bekommen.

2021 soll der Snyder-Cut beim Streamingdienst HBO Max erscheinen. Knapp 70 Millionen US-Dollar soll Filmstudio Warner Bros. zusätzlich in den Schnitt der neuen Fassung und die visuellen Effekte gesteckt haben. Das Ergebnis soll ein Vierteiler sein, jeder Teil kommt jeweils auf eine Stunde Laufzeit.

Wann und wo "Zack Snyder's Justice League" in Deutschland erscheint, ist bislang noch unbekannt.

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