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"Justice League": Sogar Zack Snyder lacht über den Superman-Fail

Supermans digital "rasiertes" Antlitz in "Justice League" sorgte für reichlich Spott – nicht nur unter den Fans.
Supermans digital "rasiertes" Antlitz in "Justice League" sorgte für reichlich Spott – nicht nur unter den Fans. (©Courtesy of Warner Bros. Pictures 2015)

Das "Mustachegate" zu DCs "Justice League" nimmt immer epischere Ausmaße an. Nun macht sich sogar Regisseur Zack Snyder, der das Projekt vor den Nachdrehs verlassen musste, über die gescheiterte CGI-Retusche von Supermans Bart lustig.

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Das gilt auch für Warner und seinen Team-Film "Justice League".

Darum geht's beim "Mustachegate"

Zur Erinnerung: Das Filmstudio musste den Bart von Superman-Darsteller Henry Cavill digital entfernen. Der Schauspieler stand zeitgleich mit dem DC-Nachdreh für "Mission: Impossible 6 – Fallout" vor der Kamera und durfte die Gesichtsbehaarung nicht abrasieren. Das Ergebnis: ein mehr schlecht als recht überarbeiteter Kryptonier, der die DC-Fans zu reichlich bissigen Kommentaren inspirierte. Und als wäre das alles nicht genug, verteilt nun auch noch Regisseur Zack Snyder Seitenhiebe gegen die Verantwortlichen.

Zack Snyder amüsiert sich über den DC-Fehlschlag

Über Vero teilte der Filmemacher, der die Roh-Fassung zu "Justice League" lieferte, einen Schnappschuss von sich mit Zottel-Bart. Betitelt hatte er das Bild mit: "Ich schätze, ich muss das Ding abrasieren." Ein Fan lieferte daraufhin einen frechen Vorschlag: "Oder du könntest ihn ganz einfach via CGI entfernen." Der Clou war jedoch die Antwort von Snyder: "Wir alle wissen, dass das nicht funktioniert."

Seitenhieb als Racheakt?

Autsch. Dieser Kommentar Snyders in Richtung Warner dürfte gesessen haben. Offenbar ist der Regisseur alles andere als glücklich über die Nachbearbeitungen durch seinen Regie-Ersatzmann Joss Whedon und das CGI-Team (und wir können es ihm nicht verübeln). Allerdings haben Snyders Sticheleien einen schalen Beigeschmack. Schließlich wurde erst kürzlich bekannt, dass der Filmemacher "Justice League" offenbar nicht – wie bisher gedacht – aufgrund einer persönlichen Tragödie den Rücken kehrte, sondern von Warner gegangen wurde. Sollten sich diese Berichte bewahrheiten, wirkt der Seitenhieb Snyders plötzlich wie ein kleiner aber feiner Vergeltungsschlag.

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