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Kein Sequel zu "Rogue One: A Star Wars Story" geplant

Offenbar wird es keinen weiteren Auftritt von Jyn Erso im "Star Wars"-Universum geben.
Offenbar wird es keinen weiteren Auftritt von Jyn Erso im "Star Wars"-Universum geben. (©Lucasfilm / Disney 2016)

Kathleen Turner, ihres Zeichens Präsidentin von Lucasfilm, zerstört nun alle Hoffnungen auf eine Fortsetzung zu "Rogue One: A Star Wars Story": Egal, wie erfolgreich der neueste Kinofilm mit Felicity Jones in der Hauptrolle sein wird – ein Sequel sei ausgeschlossen.

Angeblich sei der Film um eine Rebelleneinheit, die sich auf eine Mission begibt, die Pläne zum Todesstern des Imperiums zu stehlen, von vornherein als eigenständige Story geplant gewesen. Laut Slashfilm spricht Turner das Thema in der Printausgabe des Empire Magazine konkret an und lässt darin auch keinen Spielraum für Spekulationen. Auch Special-Effects-Guru John Knoll und "Rogue One: A Star Wars Story"-Regisseur Gareth Edwards betonen, dass ihr Film schließlich ein Prequel zu "Krieg der Sterne: Eine neue Hoffnung" (1977) sei. Die Fortsetzung würde demnach also unter die Regie von "Star Wars"-Schöpfer George Lucas fallen.

Kein Happy End für "Rogue One"?

Rein theoretisch wäre es selbstverständlich möglich, eine Story abseits des Handlungsstrangs der "Star Wars"-Episoden fortzuführen. Schließlich könnten weitere Abenteuer der Crew-Mitglieder von "Rogue One" im Verlauf der Rebellion erzählt werden. Allerdings lässt das Statement der Lucasfilm-Verantwortlichen eine andere Theorie wahrscheinlicher erscheinen, nach der "Rogue One: A Star Wars Story" ohne ein Happy End auskommen muss. Auch die bisherigen Trailer zum Spin-off lassen sich so deuten, dass es sich bei dem Auftrag von Jyn Erso (Felicity Jones) und ihrer Freunde um eine Mission ohne Wiederkehr handeln könnte.

Spin-offs mit "klarem Anfang, Mittelteil und Ende"

Hinzukommt, dass die Filme der "Star Wars Anthology"-Reihe von Anfang an als völlig eigenständig konzipiert waren. Kathleen Turner sagte bereits in einem älteren Interview mit Slashfilm, dass die Spin-offs nicht dazu gedacht seien, den Grundstein für neue Filmreihen zu legen, sondern stattdessen mit einem klaren Anfang, Mittelteil und Ende ausgestattet sein sollen. Nach dem Release von "Rogue One: A Star Wars Story" am 15. Dezember können wir uns in der Reihe auf einen Film zum Schmuggler Han Solo freuen, später könnte ein Spin-off zum Kopfgeldjäger Boba Fett folgen. Im jährlichen Wechsel dazu sollen jeweils die Hauptepisoden der "Star Wars"-Reihe erscheinen.

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