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Keine Chance? Ron Perlman sieht für "Hellboy 3" schwarz

Hellboy wird vermutlich nicht so schnell wieder losgelassen.
Hellboy wird vermutlich nicht so schnell wieder losgelassen. (©Facebook/hellboymovie 2016)

Seit Ron Perlman dem gleichnamigen feuerroten Dämon in zwei Filmen Leben einhauchte, warten Fans geduldig auf "Hellboy 3". Doch nun gibt ausgerechnet der Schauspieler selbst leider wenig Hoffnung, dass das Sequel in nächster Zeit umgesetzt werden könnte.

Bei der New York Comic Con am vergangenen Wochenende fand Ron Perlman deutliche Worte. Auf die Frage, ob er und Regisseur Guillermo del Toro der Umsetzung von "Hellboy 3" nähergekommen seien, antwortete der Mime gegenüber Screen Rant schlicht: "Wir sprechen darüber nicht mehr." Auf die Nachfrage nach den Gründen antwortete Perlman: "Weil er beschäftigt ist und ich beschäftigt bin. Vielleicht wird er eines Tages anrufen und sagen 'Hey, lass es uns machen'. Doch im Moment sind wir glücklich, neue Welten zu erobern."

Trolle statt "Hellboy 3"

Damit meint Ron Perlman seine jüngste Zusammenarbeit mit Guillermo del Toro für "Trollhunters". Die animierte Serie, die in Kooperation mit Dreamworks entstanden ist, wird im Dezember auf Netflix Premiere feiern. Darin spricht Perlman den bösen Troll Bular. In "Trollhunters" wird die Geschichte des Teenagers Jim erzählt, der über ein Amulett in eine Parallelwelt gelangt, die von guten und bösen Trollen bevölkert ist. Auf der New York Comic Con bewarben Perlman und del Toro den Animationsspaß.

Dennoch ist es für Fans enttäuschend, die auf ein Sequel und damit den Abschluss der Trilogie um den gehörnten, rothäutigen Dämon Hellboy "Red" gehofft haben. Zuletzt schürte niemand anderes als Perlman selbst die Gerüchte um "Hellboy 3". So zwitscherte er erst im September: "Ich arbeite an einem weiteren 'Hellboy'-Film. Niemand sonst tut es. Aber ich tue es ganz bestimmt."

Perlman, der seit dem letzten Film "Hellboy 2 – Die goldene Armee" aus dem Jahre 2008 Werbung für einen Abschluss der unvollendeten Trilogie machte, scheint innerhalb eines Monats seine Meinung geändert zu haben. Wenn selbst die Titelfigur die Hoffnung aufgegeben hat, scheint das Sequel in sehr sehr weite Ferne gerückt zu sein.

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