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"König der Löwen"-Remake wird auf VR-Technologie setzen

Ob Simba mithilfe von Virtual Reality im "König der Löwen"-Remake zum Leben erweckt wird?
Ob Simba mithilfe von Virtual Reality im "König der Löwen"-Remake zum Leben erweckt wird? (©Facebook/DerKoenigDerLoewen 2016)

Mit der Live-Action-Version von "The Jungle Book" hat Jon Favreau neue cineastische Maßstäbe gesetzt, an die er nun mit seinem "König der Löwen"-Remake anknüpfen möchte. Virtual Reality heißt in diesem Fall das Zauberwort.

Mit "Avatar" hat James Cameron die 3D-Technologie maßgeblich vorangetrieben. Ähnlich energisch will nun offenbar auch Jon Favreau die Entwicklungen ankurbeln – allerdings im Bereich von Virtual Reality.

"König der Löwen" zum Anfassen

Das Projekt, an dem er verstärkt mit dieser Technologie arbeiten möchte, ist der Disney-Klassiker "König der Löwen". Ende September hatte der Regisseur via Twitter verkündet, dass er aus dem Zeichentrickmeisterwerk ein Live-Action-Remake machen möchte. So, wie er es schon mit "The Jungle Book" getan hatte – und das ziemlich erfolgreich.

Virtual Reality auf dem Vormarsch

Dabei kam allerdings primär das Motion-Capture-Verfahren zum Einsatz und nur wenig Virtual Reality, was Jon Favreau sowohl in der "The Jungle Book"-Fortsetzung als auch in "König der Löwen" ändern möchte. In der 3D-Technologie habe es in den vergangenen zehn Jahren nur wenige neue Entwicklung gegeben – anders sei es hingegen bei Virtual Reality. Weil diese Technologie auch von Endverbrauchern genutzt und geschätzt wird, gäbe es hier eine viel schnellere Entwicklung – etwa in der Spieleindustrie. Deshalb wolle Favreau beim Live-Action-Remake von "Der König der Löwen" unbedingt auf VR-Technologien setzen. Sie biete einfach viel mehr Potenzial, erklärt der Regisseur im Gespräch mit ComingSoon.

Auf Erkundungstour in der afrikanischen Steppe

Auf die Idee, Virtual-Reality-Elemente im "König der Löwen"-Remake einzusetzen, war Jon Favreau gekommen, nachdem er an einem VR-Projekt namens "Gnomes and Goblins" mitgearbeitet hatte. Die Technologie, die bei diesem Projekt zum Einsatz kam, habe ihn regelrecht umgehauen. ComingSoon wollte deshalb von ihm wissen, wie Virtual Reality für das Disney-Remake hilfreich sein könnte: "[Es geht um] die Möglichkeit, die Gegend auszukundschaften", so seine Antwort. Mithilfe der VR-Technologie könne er gemeinsam mit seiner Filmcrew digitale Sets erschaffen und so konkreter planen, wie das reale Set aussehen könnte und ob es auf diese Weise überhaupt umsetzbar ist.

In welcher Form die Technologie tatsächlich beim "König der Löwen"-Remake zum Einsatz kommt, oder ob sie der Pre-Production vorbehalten bleibt, ist noch nicht raus. Bisher ist weder ein Drehbeginn noch ein Kinostart bekannt.

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