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Kommt ein "Rhea M"-Remake von Stephen Kings Sohn?

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Der Truck mit dem Koboldgesicht ist das Maskottchen von "Rhea M". Bild: © YouTube/Carlos Apolo Moran 2020

Stephen King hat nur bei einem einzigen Film selber Regie geführt – bei "Rhea M – Es begann ohne Warnung". Jetzt bringt sich sein Sohn Joe Hill in Stellung für ein mögliches Remake.

In der neuen Folge des Horror-Podcasts Post Mortem hat Joe Hill verraten, dass er wahnsinnig gerne eine Neuverfilmung von "Rhea M" aus dem Jahr 1986 inszenieren würde. Im Gespräch mit dem "The Stand"-Regisseur Mick Garris sagte er: "Wenn jemand mir die Chance bieten würde, eine neue Fassung von 'Rhea M' zu schreiben und zu inszenieren, würde ich das sofort machen."

Trashfilm mit Kultcharakter

Und weiter: "Die Zeit ist reif, okay? Das sind alles selbstfahrende Autos. Es ist also nicht mehr ein Komet, der sie durchdrehen lässt, es ist ein Virus im System. Da sind also diese gigantischen Sattelzüge von Tesla, die alle umnieten. Ich glaube, das könnte großartig sein."

In "Rhea M", der im Original "Maximum Overdrive" heißt, werden Maschinen und speziell Autos durch den Einfluss eines mysteriösen Kometen lebendig und eröffnen die Jagd auf Menschen. Stephen King führte bei der Verfilmung nach seiner gleichnamigen Kurzgeschichte selber Regie – und lieferte ein herrlich mieses Trash-Werk ab, das unter Fans heute Kultstatus hat. Danach verfasste King zwar jede Menge Drehbücher, vom Posten des Regisseurs nahm er künftig aber Abstand. War vielleicht auch ganz gut so.

Kommt da was?

Gut möglich, dass Produzenten mit viel Kohle das mitkriegen und wir bald tatsächlich ein Remake von "Rhea M" zu sehen kriegen. Immerhin sorgt allein der Name Stephen King momentan für klingelnde Kassen. Und schlechter als der Film seines alten Herrn kann eine neue Version von seinem Sohn auch nicht sein.

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