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Kommt "Valerian 2" doch noch? Luc Besson im Gespräch mit Netflix

Kehrt Agent Valerian (Dane DeHaan) doch noch einmal zurück?
Kehrt Agent Valerian (Dane DeHaan) doch noch einmal zurück? (©Universum Film 2017)

Wer noch auf "Valerian 2", die Fortsetzung zum Kinofilm "Valerian – Die Stadt der tausend Planeten" wartet, hat jetzt neuen Grund zur Hoffnung. Offenbar handelt Regisseur Luc Besson aktuell einen Multi-Picture-Deal mit Streaming-Anbieter Netflix aus – und der könnte auch ein Sequel zum Weltraum-Abenteuer enthalten.

Zuletzt sah es nicht so aus, als würde "Valerian 2" jemals zustande kommen. Luc Besson riskierte 2017 mit seiner Produktionsfirma EuropaCorp alles: Er investierte 177 Millionen US-Dollar, um "Valerian – Die Stadt der tausend Planeten" zu drehen. Es war der teuerste nicht-amerikanische Independent-Film aller Zeiten – und dennoch floppte die Comicverfilmung. Gerade einmal 225 Millionen Dollar spielte das Sci-Fi-Abenteuer laut Box Office Mojo weltweit ein. Abzüglich des Produktionsbudgets und aller Marketingkosten dürfte da nicht viel übrig geblieben sein. Nun soll Netflix dem Regisseur die helfende Hand geboten haben.

Es wird geschachert

Die Verantwortlichen der Streaming-Plattform sollen in Verhandlungen mit EuropaCorp stehen. Dabei geht es laut Informationen von Variety darum, Luc Besson als Filmemacher für mehrere Netflix-Produktionen über die kommenden Jahre zu verpflichten. Diese sollen allesamt ein Budget von jeweils rund 30 Millionen Dollar aufweisen – und damit deutlich kostengünstiger ausfallen als "Valerian". Zudem soll der Streaming-Anbieter daran interessiert sein, EuropaCorps Bibliothek aufzukaufen, die unter anderem Filme wie "96 Hours – Taken" und "Taxi" umfasst. Damit wäre es durchaus auch möglich, dass Netflix Besson "Valerian 2" drehen lässt.

Guter Deal für Luc Besson?

Allerdings äußerten sich Netflix und EuropaCorp bislang noch nicht zu den Deal-Gerüchten. Kein Wunder, schließlich soll Berichten zufolge auch noch Lionsgate unter den Kaufinteressenten für die Produktionsfirma sein. Dennoch wäre die Zusammenarbeit mit Netflix für Luc Besson sicherlich eine gute Wahl, wäre er doch nicht der erste bekannte Regisseur, der sich dem Streaming-Service anschließt. Auch Filmemacher wie Martin Scorsese ("Taxi Driver") und David Ayer ("Suicide Squad") taten sich bereits mit Netflix zusammen. Letzterer schwärmte von der kreativen Freiheit, die ihm dabei ermöglicht wurde.

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