Kurs auf die Oscars? Netflix bringt nun auch "The Irishman" ins Kino

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Robert De Niro (links im Bild) und Martin Scorsese (rechts) haben es wieder getan: "The Irishman" ist ihr neunter gemeinsamer Film. (©picture alliance / abaca 2018)
Jutta Peters Wartet noch immer auf ihren Brief aus Hogwarts. Erwägt alternativ eine Laufbahn bei den Avengers.

Mit den Coen-Brüdern, Alfonso Cuarón und Martin Scorsese holt Netflix aktuell jede Menge große Regisseure an Bord. Bei Preisverleihungen gilt der Streaminganbieter dennoch als Außenseiter. Der Grund: Netflix-Produktionen starten in der Regel nicht im Kino. Ein Manko, zumindest bis jetzt. So soll Scorseses "The Irishman" nun einen Kinostart bekommen – mit Blick auf die Oscars?

Alfonso Cuaróns Schwarz-weiß-Drama "Roma" läuft bereits in ausgewählten Kinos, "The Irishman" wird laut Darsteller Robert De Niro folgen. Auf dem Marrakech Film Festival ließ der Filmstar laut The Hollywood Reporter verlauten, Netflix würde "The Irishman" behandeln, "wie es sein sollte". Bedeutet bei De Niro: Der Film kommt auch auf die große Leinwand.

Netflix zeigt Filme, wie es sich gehört

"Wir haben darüber mit Netflix geredet", erklärte der Schauspieler. "Sie werden eine Vorführung unseres Films auf die Art und Weise machen, wie es sein sollte, im Kino, an verschiedenen Orten, den besten Kino-Orten, die es gibt. Sie lösen es so, dass sie [den Film] zu Beginn auf der großen Leinwand zeigen. Wie reden hier von großen Veranstaltungsorten, wo er spielen würde, wo er spielen sollte und was danach passiert, da bin ich mir nicht sicher."

Einen offiziellen Starttermin gibt es allerdings noch nicht und vor der kommenden Award-Saison wird dieser auch nicht mehr anstehen: "The Irishman" soll voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2019 Premiere feiern.

Darum geht's in "The Irishman"

Martin Scorseses möglicher Oscar-Anwärter "The Irishman" basiert auf dem True-Crime-Roman "I Heard You Paint Houses" von Charles Brandt. De Niro wird in der Buchverfilmung als Frank "The Irishman" Sheehan zu sehen sein, einem Mafia-Auftragsmörder, der in Verbindung mit dem Tod von Jimmy Hoffa (Al Pacino) stehen soll.

Satte 140 Millionen US-Dollar hat Netflix laut Collider in die Produktion gesteckt. Ein Großteil soll in die enorme digitale Verjüngung einzelner Darsteller geflossen sein. Ob sich das am Ende auszahlt, dürften spätestens die Oscars 2020 zeigen ...

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