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Lachhaft: So sollten die Monster in "Bird Box" aussehen

Der Zuschauer bekommt die Monster in "Bird Box" nur durch die Reaktionen der Darsteller zu sehen.
Der Zuschauer bekommt die Monster in "Bird Box" nur durch die Reaktionen der Darsteller zu sehen.
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Der Horrorthriller "Bird Box" konfrontiert seine Figuren mit ihren größten Ängsten und lebt davon, dass man die Monster, die diese auslösen, nie zu Gesicht bekommt. Doch in einer inzwischen herausgeschnittenen Szene wurde eine Kreatur tatsächlich zum Leben erweckt – mit einem unerwünschten Nebeneffekt.

Denn Hauptdarstellerin Sandra Bullock musste beim Anblick des Monsters nur lachen, wie Bloody Disgusting im Gespräch mit dem Team hinter "Bird Box" erfuhr.

Ein "grüner Mann mit einem schrecklichen Babygesicht"

Auf Wunsch der Produzenten schrieb Drehbuchautor Eric Heisserer eine regelrechte "Albtraumsequenz" ins Drehbuch, in der die Filmfigur Malorie (Bullock) einem Wesen begegnet. Bullock wollte die Kreatur, die als schlangengleich beschrieben wurde, vor dem Dreh der Szene nicht sehen, um sich besser erschrecken lassen zu können.

Doch was ihr entgegenblickte, war ein "grüner Mann mit einem schrecklichen Babygesicht". "Ich drehe mich um und er [knurrt mich an]. Und es bringt mich zum Lachen. Es war nur ein langes, fettes Baby", erinnert sich Bullock an den Dreh.

Das Zeigen des Monsters hätte "Bird Box" geschwächt

Auch "Bird Box"-Regisseurin Susanne Bier war von dem Monster nicht angetan. "Es wird so leicht lächerlich", räumt sie ein. Und es brachte auch sie zum Lachen. "Jedes Mal, wenn es passierte, dachte ich 'Shit, das ist ein ganz anderer Film'." Wenig überraschend entschied man sich, die Szene herauszuschneiden.

"Was auch immer diese Wesen waren, sie bringen deine tiefsten Ängste zutage. Die tiefste Angst eines jeden Menschen ist anders", erklärt Bier. "Ich denke, ihr plötzlich eine konkrete Form zu geben, um sie darzustellen, macht sie schwach". Deshalb wäre es ihrer Meinung nach die falsche Entscheidung gewesen, sie darzustellen.

Sendehinweis
"Bird Box" steht seit dem 21. Dezember auf Netflix zum Abruf bereit.

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