Landet "Cloverfield 3" etwa direkt auf Netflix?

Kommt da was? "Cloverfield 3" scheint der nächste dicke Hund ins Haus zu stehen.
Kommt da was? "Cloverfield 3" scheint der nächste dicke Hund ins Haus zu stehen. (©Universal Pictures 2018)
Daniela Li Träumt von der "Walker Stalker Cruise" – oder einem Urlaub in Hauros wandelndem Schloss.

"Cloverfield 3" entwickelt sich zu einem immer größeren Mysterium für die wartenden Fans. Nachdem der Kinostart für das Sequel bereits mehrfach verschoben wurde, sieht es jetzt so aus, als würde es der dritte Teil der Filmreihe womöglich überhaupt nicht auf die große Leinwand schaffen!

Schon drei Mal wurde der Kinostart von "Cloverfield 3" inzwischen verschoben, doch am 20. April sollte es nun endlich tatsächlich so weit sein. Mit einer geheimnisvollen Werbehomepage schien die Kampagne zum Film endlich anzurollen und auch in den sozialen Netzwerken tummeln sich seit Kurzem Profile, die eigentlich nur zu dem Sequel gehören können. Und die den offiziellen Titel des Films mit "Cloverfield Station" anzugeben scheinen. Doch all das könnte sich jetzt als leerer Zauber herausstellen.

Will Netflix sich "Cloverfield 3" sichern?

Wie es scheint, steht Filmstudio Paramount nämlich gerade mit Streaminganbieter Netflix in Verhandlungen um die Rechte an "Cloverfield 3". Das berichtet Jeff Sneider, Chefredakteur von The Tracking Board. Zwar steht eine offizielle Bestätigung von Senderseite derzeit wohl noch aus, doch der Redakteur will die entsprechende Information persönlich auf dem Sundance Film Festival aufgeschnappt haben.

Demnach soll sich Netflix die weltweiten Anbieterrechte für "Cloverfield 3" aka "Cloverfield Station" sichern wollen. Mit Ausnahme des chinesischen Marktes, an dem Paramount wohl in der Hoffnung festhält, die Beteiligung von Schauspielerin Zhang Ziyi könnte dem Sequel dort zu einem erfolgreichen Box Office verhelfen.

Spielt Paramount auf sicher?

Als einen möglichen Grund für den offenbar anstehenden Handel zwischen Paramount und Netflix führt The Tracking Board unternehmenspolitische Motive an. So sei "Cloverfield 3" mit einem vermuteten Budget von 40 Millionen US-Dollar deutlich teurer ausgefallen, als die beiden Vorgänger. Dabei ist die noch nötige Werbekampagne in diese Summe noch nicht mal eingerechnet. Der Deal mit Netflix würde dem Filmstudio bei entsprechender Höhe das Risiko einer nicht ausreichend rentablen Kinoveröffentlichung abnehmen.

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