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"Logan" bekommt offizielles R-Rating

Es riecht nach Ärger: Wolverine (Hugh Jackman, r.) und Pierce (Boyd Holbrook) werden sich in "Logan" blutige Scharmützel liefern.
Es riecht nach Ärger: Wolverine (Hugh Jackman, r.) und Pierce (Boyd Holbrook) werden sich in "Logan" blutige Scharmützel liefern. (©Twentieth Century Fox 2017)

Eigentlich war's allen klar, nun verkündet "Logan"-Regisseur James Mangold die offizielle Bestätigung: Der ehemals "Wolverine 3" getaufte Film bekommt die US-Altersfreigabe "Rated R" und richtet sich damit vorrangig an Erwachsene.

Was wir bisher von "Logan" zu sehen bekommen haben, hat mit typischerweise familienfreundlichen Hochglanz-Superheldenfilmen nicht allzu viel gemeinsam: Hugh Jackman spielt einen knorrigen, gealterten Wolverine und Patrick Stewart einen an Alzheimer erkrankten Professor Xavier, die sich in einer staubigen, dystopischen Welt durchschlagen müssen. Zudem geht es in den bisher erschienenen Trailern alles andere als zimperlich zu: Blutfontänen, schwere Verwundungen und explizit inszenierte Tode zeigen, dass sich Regisseur James Mangold ein Beispiel am Publikumsliebling "Deadpool" genommen hat.

"Rated R": "Logan" wird so brutal wie erwartet

Der blutige Kassenschlager mit Ryan Reynolds als schwatzhaftem Söldner hatte dem Filmstudio 20th Century Fox im Jahr 2016 traumhafte Gewinne beschert – trotz (oder vielleicht gerade wegen) der Altersfreigabe "Rated R", die Kinder unter 17 Jahren den Film nur in Begleitung eines Erwachsenen im Kino sehen lässt. Nun hat "Wolverine 3" offiziell die gleiche Altersfreigabe erhalten. Per Twitter verkündete Mangold die Einstufung und zitierte die Begründung der Filmprüfstelle, wonach der Film "stark brutale Gewaltszenen, gewalttätige Sprache sowie kurze Nacktszenen" enthalte.

Mangold und Jackman wollten einen Superheldenfilm für Erwachsene

Während das R-Rating für Filmemacher finanzielle Risiken birgt, da es große Teile der jugendlichen Zielgruppe vom Kinobesuch ausschließt, war die strenge Altersfreigabe für "Logan" ausdrücklich erwünscht. Im Dezember wurde sogar bekannt, dass Hauptdarsteller Hugh Jackman auf einen Teil seines Gehalts verzichtet hatte, um die Einstufung zu ermöglichen. Der Grund: Die kreative Vision von Mangold sah einen düsteren und entsprechend brutalen Western vor, dessen Atmosphäre unter einer Entschärfung für den jugendlichen Markt wohl eher gelitten hätte. Dass er dieser Vision offenbar gefolgt ist, dürfte viele erwachsene Wolverine-Fans freuen.

In Deutschland wird "Logan" wahrscheinlich mit der Einstufung FSK 16 oder FSK 18 in die Kinos kommen. Kinostart ist der 3. März.

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