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"Logan"-Regisseur: Keine Verbindung zu den "X-Men"-Filmen

"Logan" wurde auch von "Little Miss Sunshine" inspiriert.
"Logan" wurde auch von "Little Miss Sunshine" inspiriert. (©Youtube / 20th Century Fox 2017)

Anstatt "Wolverine 3" bringt Regisseur James Mangold mit "Logan" ein erwachsener wirkendes Sequel mit Darsteller Hugh Jackman ins Kino. In einem Interview verriet der Filmemacher nun, wann genau das Endzeit-Roadmovie spielen soll und was das für die restlichen "X-Men"-Filme bedeutet.

Ganz bewusst habe James Mangold ("Walk the Line") für die Handlung von "Logan" mit dem Jahr 2029 einen Zeitpunkt gewählt, der ihm und der Story mehr Spielraum gab. Der neue "Wolverine"-Streifen sollte so weit weg vom letzten "X-Men"-Film spielen, dass es nicht zu Überschneidungen kommt. In "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" waren Teile der Handlung zuletzt im Jahr 2023 angesiedelt, "Logan" setzt sich also nochmals deutlich davon ab. "Ein Grund dafür, dass Comicverfilmungen an Frische verlieren, ist, dass man im Grunde eine TV-Serie mit Folgen macht, deren Episoden jeweils 200 Millionen US-Dollar kosten", so Mangold im Interview mit Comicbook.com.

Mit dem zeitlichen Abstand habe Mangold sich Spielraum schaffen wollen, der "Logan" mehr Unabhängigkeit von den "X-Men"-Sequels gibt: "Mein Ziel war es, mal etwas Anderes zu machen. [...] Was haben wir noch nicht gezeigt? Nicht nur im 'X-Men'-Universum, sondern generell in Comicverfilmungen?" Auch Hauptdarsteller Hugh Jackman ("Lés Miserables") macht im Interview mit Digital Spy deutlich, dass sich "Logan" von üblichen Superhelden-Filmen unterscheiden wird.

Jackman: "Logan" wird wie "Little Miss Sunshine"

Jackman vergleicht "Logan" sogar mit dem preisgekrönten Roadmovie-Drama "Little Miss Sunshine", denn ein zentraler Teil der Handlung sei auch die Beziehung zwischen Logan und dem an Alzheimer erkrankten Professor X (Patrick Stewart). "Es geht auch darum, wie es ist, sich um jemanden kümmern zu müssen, den man liebt – auch, wenn das sehr frustrierend sein kann. ... Ich liebe es, dass wir das machen. Es ist vielmehr 'Schaffe ich es durch diesen Tag?' als 'Kann ich die Welt retten?'."

"Logan" kommt am 3. März in die Kinos und spielt in einer Zukunft, in der die X-Men nicht mehr existieren. Logan pflegt den alternden Professor X in einem Versteck an der mexikanischen Grenze, bis dramatische Ereignisse sie einholen und sie sich auf die Flucht begeben müssen.

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