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"Logan" sprengt die Kinokassen

"Logan" startete mit großem Erfolg an den Kinokassen.
"Logan" startete mit großem Erfolg an den Kinokassen. (©Ben Rothstein/Marvel/20th Century Fox Film Corporation 2017)

In der vergangenen Woche startete endlich "Logan" weltweit in den Kinos. Das letzte Abenteuer von Wolverine wollte sich offenbar niemand entgehen lassen, denn das "X-Men"-Spin-off legte einen sagenhaften Start an den Kinokassen hin.

Bereits zu Beginn der vergangenen Woche wurde kräftig spekuliert, wie gut "Logan" weltweit in den Kinos anlaufen würde. Das Branchenportal Deadline rechnete etwa mit einem Umsatz von 170 Millionen US-Dollar nach dem ersten Wochenende – 65 Millionen US-Dollar allein aus den USA.

Das letzte Abenteuer von Logan ist zugleich das erfolgreichste

Doch wie der Kassensturz inzwischen gezeigt hat, wurden die Erwartungen weit übertroffen: In den USA spielte "Logan" sogar sagenhafte 85,3 Millionen US-Dollar ein, wie Box Office Mojo berichtet, und übertrumpft damit das erste Spin-off "X-Men Origins: Wolverine", das 85,05 Millionen US-Dollar am Wochenende nach Release einspielte.

Weltweit kommt "Logan" auf ein Einspielergebnis von insgesamt 237 Millionen US-Dollar, wobei aber noch nicht final analysiert wurde, wie viel davon zum Beispiel aus China oder Europa stammt. Mit diesem sagenhaften Einspielergebnis legt "Logan" den erfolgreichsten US-Kinostart eines Films ohne Jugendfreigabe im Monat März hin.

James Mangold wollte keine Post-Credit-Scene

Dennoch dürften einige Marvel-Fans enttäuscht gewesen sein – zumindest, wenn sie sich auf die obligatorische Post-Credit-Scene eingestellt haben. Die fehlte nämlich im letzten Wolverine-Solo-Abenteuer. Regisseur James Mangold hat sich allerdings bewusst dagegen entschieden: "Der einzige Grund, weshalb uns ein völlig anderer Film gelungen ist, war, weil wir versucht haben, es völlig anders anzugehen", erklärte er im Interview mit der Toronto Sun.

Nur, weil es zum guten Ton gehöre, am Ende eines Marvel-Films eine Post-Credit-Scene zu zeigen, gelte das noch lange nicht für seine Filme. James Mangold verglich es mit einem kulinarischen Ritual: Nur, weil alle nach dem Essen Käsekuchen servieren, heißt das für ihn nicht automatisch, dass er das auch tun müsse. "Wenn es normalerweise einen Cameo oder eine Post-Credit-Scene gibt, werden wir das nicht tun."

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