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"London Fields" mit "Aquaman"-Star: Miesester Kinostart des Jahrzehnts

Der aktuelle Film von "Aquaman"-Star Amber Heard ist gnadenlos gefloppt.
Der aktuelle Film von "Aquaman"-Star Amber Heard ist gnadenlos gefloppt. (©Courtesy of Warner Bros. Pictures 2018)

Ein Satz mit X ... Trotz Starbesetzung ist der Crime-Thriller "London Fields" an den US-Kinokassen gnadenlos untergegangen. Der Film, in dem unter anderem "Aquaman"-Star Amber Heard mitmischt, hat in seiner Heimat zum Kinostart ein historisch schlechtes Einspielergebnis eingefahren – und beinahe wäre es noch schlimmer gekommen.

Gerade einmal 160.000 US-Dollar spielte "London Fields" zu seinem Kinostart ein und das, obwohl der Crime-Film in immerhin 613 amerikanischen Kinos gezeigt wurde. Es ist das mieseste Start-Ergebnis seit zehn Jahren und doch ist die Romanverfilmung nur knapp einer größeren Katastrophe entgangen.

Denn wie The Hollywood Reporter berichtet, landet "London Fields" gerade noch auf Platz 2 der schlechtesten US-Kinostarts. Das biografisch angehauchte Drama "Proud American" von 2008 schnitt mit rund 96.000 Dollar zum Release noch mieser ab – und rettet "London Fields" damit vor dem wenig glamourösen Titel des miesesten Kinostarts seit 1980, dem Beginn der Erfassung durch das Portal Box Office Mojo.

Schlechte Zahlen trotz Star-Auflauf

Wirklich trösten dürfte das die Filmemacher rund um Regisseur Mathew Cullen dennoch nicht. Gerade einmal 261 Dollar spülte "London Fields" zum Start im Durchschnitt pro Leinwand ein – und auf dem Bewertungsportal Rotten Tomatoes gab es eine niederschmetternde Gesamtwertung von 0 Prozent.

Dabei kann sich der Cast durchaus sehen lassen. Neben "Aquaman"-Aktrice Amber Heard als Hauptdarstellerin sind Billy Bob Thornton, Jim Sturgess, Theo James und Cara Delevingne in weiteren zentralen Rollen zu sehen. Sogar Heards Ex-Mann Johnny Depp absolvierte einen kleinen Cameo-Auftritt. Geholfen hat es am Ende nichts.

Immer Ärger mit der Produktion

Das dürfte vor allem an der schwierigen Produktionsgeschichte liegen. Die Arbeiten an "London Fields" begannen schon 2013, nachdem das Projekt bereits zehn Jahre lang von Regisseur zu Regisseur weitergereicht wurde. Schließlich übernahm Cullen das Zepter und die Premiere wurde für 2015 angesetzt.

Ein Rechtsstreit zwischen Cullen und den Produzenten machte diesem Plan jedoch einen weiteren Strich durch die Rechnung. 2016 zogen die Produzenten dann auch noch gegen Heard vor Gericht, woraufhin die Schauspielerin mit einer Gegenklage reagierte – offensichtlich keine guten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Kinostart.

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