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Marvel-Boss erklärt das Auswahlverfahren für einen MCU-Regisseur

Die Suche nach dem richtigen Regisseur ist für Marvel ebenso langwierig wie das Casting der Darsteller.
Die Suche nach dem richtigen Regisseur ist für Marvel ebenso langwierig wie das Casting der Darsteller. (©Disney 2017)

Wenn es um neue Marvel-Blockbuster geht, stellt sich schnell die Frage nach dem Star hinter der Kamera: dem Regisseur. Die Suche nach diesem beschert den Verantwortlichen des MCU regelmäßig Kopfzerbrechen und einen langwierigen Auswahlprozess, der für Fans nur schwer nachvollziehbar ist – bis jetzt.

Mit "Guardians of the Galaxy Vol. 2" kann sich Marvel zurzeit wieder über klingelnde Kinokassen freuen – ein Erfolg, der nicht zuletzt auf das Konto von Regisseur James Gunn geht. Der Filmemacher scheint wie geschaffen für das MCU. Doch wie findet Marvel eigentlich immer die richtigen Regisseure für seine Leinwandhelden?

Diese Frage beantwortete jüngst Marvel-Chef Kevin Feige im Gespräch mit ComingSoon. "Wir treffen eine Menge Leute", so Feige über den intensiven Prozess. "Wir schauen uns viele Filme an. Wir haben zahlreiche Meetings und diese verwandeln sich in noch mehr Meetings und Diskussionen und Brainstorming über das Projekt und über die Charaktere mit diversen Filmemachern."

Gute Wahl auf lange Sicht

Feige und seine Kollegen nehmen ihre Wahl demnach nicht auf die leichte Schulter. Kein Wunder, schließlich bedeutet ein Dreh für das MCU eine Verpflichtung auf lange Zeit. "Dann kommen wir zu dem Punkt, an dem wir entscheiden, dass wir die richtigen Leute gefunden haben, mit denen wir zwei, drei, vier Jahre arbeiten, um einen Charakter zum Leben zu erwecken", hielt der Marvel-Boss fest.

MCU-Regisseur darf Charaktere nicht aus den Augen verlieren

Dabei komme es nicht darauf an, dass ein Regisseur einen Film voller Spezialeffekte umsetzen kann. Es gehe hingegen vielmehr um die Charakterentwicklung. "Das ist es, was wir neben allem Spektakel niemals verlieren wollen. Ihr habt gesehen, was James [Gunn] mit all dem Spektakel tun konnte, dem trotzdem alle Charaktere gerecht wurden", erläuterte Feige die Anforderung an die Filmemacher. Diese geschickte Gratwanderung erhoffe er sich auch von künftigen Filmen.

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