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MCU-Exit von Spider-Man: Joe Russo spricht von "tragischem Fehler"

Sonys Spider-Man steht künftig alleine da.
Sonys Spider-Man steht künftig alleine da.

Aus und vorbei: Mit wenigen öffentlichen Statements war die erfolgreiche Kooperation von Disneys Marvel Studios und Sony Pictures beendet. Sony will seine "Spider-Man"-Filme künftig allein verantworten. Im Umkehrschluss heißt das: kein Spidey mehr in Disneys Marvel Cinematic Universe. Nicht nur die Fans halten diesen drastischen Bruch für die falsche Entscheidung.

Joe und Anthony Russo drehten als Regisseure gleich vier Marvel-Filme: "The Return of the First Avenger", "The First Avenger: Civil War", "Avengers: Infinity War" und "Avengers: Endgame". In "Civil War" ließen die Filmemacher zudem erstmals Spider-Man auf die restlichen MCU-Rächer treffen. Umso weniger kann das Duo den Bruch zwischen Sony Pictures und Marvel Studios nachvollziehen, wie es im Interview mit der Toronto Sun erklärt.

Niemand kann Kevin Feige ersetzen

"In dem Versuch, so objektiv wie möglich zu sein, sage ich: Ich denke, Sony macht einen tragischen Fehler, zu denken, dass sie Kevin [Feiges] Geschick beim Erzählen unglaublicher Geschichten und seinen unfassbaren Erfolg über die Jahre kopieren können", hält Joe Russo fest. "Ich denke, das ist ein großer Fehler."

Spider-Man-Exit "keine Überraschung" für Russos

"Es war so schwer, Spider-Man in 'Civil War' hineinzubekommen", betrauert auch Anthony Russo den MCU-Verlust. "Es war ein extrem langer und harter Prozess. Aber Kevin Feige hat es irgendwie geschafft. Disney und all die guten Leute bei Sony haben einen Weg gefunden, dass es funktioniert und es hat ein paar Filme gehalten." Seiner Meinung nach habe das Publikum diese "Hochzeit" sehr genossen. Allerdings sei es angesichts all der Schwierigkeiten im Vorfeld keine große Überraschung, dass diese "Ehe" zerbrochen ist, so Anthony Russo weiter.

Für die Zukunft plant Sony Pictures, wieder ohne Marvel Studios als Co-Produzent "Spider-Man"-Filme zu drehen. Tom Holland, der die "nette Spinne aus der Nachbarschaft" seit 2016 verkörpert, soll als Darsteller jedoch erhalten bleiben. Darüber hinaus kündigte Sony "fünf oder sechs" TV-Serien an, die allesamt im Spiderverse angesiedelt sein sollen.

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