Mieses Ende? Darum wäre Dwayne Johnson aus "Rampage" fast ausgestiegen

Dwayne Johnson nimmt seine Rollen- und Filmwahl nicht auf die leichte Schulter.
Dwayne Johnson nimmt seine Rollen- und Filmwahl nicht auf die leichte Schulter. (©Courtesy of Warner Bros. Entertainment 2018)
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Rampages Tagline "Big meets Bigger" wäre beinahe nicht Wirklichkeit geworden, denn Dwayne Johnson wollte als Hauptdarsteller fast das Handtuch werfen. Der Grund: The Rock äußerte Bedenken, was das Ende der Videospielverfilmung betrifft – denn er fühlt sich seinen Fans verpflichtet. 

Johnson möchte seine Fans nämlich glücklich nach Hause schicken, wie er in einem Interview mit dem Rolling Stone bekräftigt, und konnte schließlich auch Regisseur und Produzent davon überzeugen.

Spoiler-Alarm
Wenn Du das Ende von "Rampage" nicht erfahren möchtest, solltest Du nicht weiterlesen.

The Rock war vom geplanten "Rampage"-Ende geschockt

Johnson, der in "Rampage" einen Primatenforscher spielt, den eine besondere Verbindung mit dem Albino-Silberrücken George verbindet, war geschockt, als er das Ende des Drehbuchs las. "Da kommt also das Skript und ich lese es", erzählt Johnson. "Und am Ende davon – stirbt George! Und ich so 'Hab ich was verpasst ? George kann nicht sterben'. Aber so war es". Das konnte The Rock, der laut "Rampage"-Produzent Flynn nur selten auf stur schaltet, nicht akzeptieren.

Johnson erklärt: "Ich mag kein trauriges Ende. Das Leben bringt genug davon – ich will es nicht in meinen Filmen haben. Wenn der Abspann läuft, will ich mich gut fühlen". Selbst als ihm im Rahmen eines Meetings die Gründe für dieses Ende erklärt wurden – George opfert sich, um die Welt zu retten –, war er nicht umzustimmen. "Wir machen nicht 'Saving Private Ryan'!", führte The Rock an.

Johnson will seine Fans nicht enttäuschen

Doch es geht Johnson nicht nur um Georges Schicksal. Der Hollywoodstar, der sich in den vergangenen Jahren zum Blockbuster-Hitgaranten mauserte, fühlt sich vor allem seinen Fans verpflichtet. "Mein Problem ist, dass ich eine Beziehung mit den Zuschauern auf der ganzen Welt habe. Seit Jahren habe ich dieses Vertrauen zu ihnen aufgebaut und sie kommen in meine Filme, um sich gut zu fühlen", so Johnson. "Also muss man es ab und zu darauf ankommen lassen und sagen 'Ihr müsst einen anderen Schauspieler finden. Wir müssen an einer Lösung arbeiten oder ich mache den Film nicht'".

Bei "Rampage" ist die Taktik offenbar aufgegangen, denn es wurde ein Kompromiss gefunden, der beide Seiten glücklich machte. Und das war offenbar die goldrichtige Entscheidung, denn Produzent Flynn muss einräumen: "Dwayne ist ein Genie. Als wir den Film mit Zuschauern geguckt haben, war klar, dass er 100-prozentig richtig lag."

Kinostart
Man darf also gespannt sein, wie das Ende von "Rampage" aussieht, wenn er ab dem 10. Mai auch hierzulande in den Kinos durchstartet.

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