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MTV EMAs 2016: Justin Bieber räumt ab, Stars bleiben zu Hause

Zara Larsson bei den MTV EMAs 2016.
Zara Larsson bei den MTV EMAs 2016. (©dpa / Hubert Boesl 2016)

Am 6. November hat der Musiksender MTV zum 23. Mal seine European Music Awards (EMAs) verliehen. Die Show fand dieses Jahr in Rotterdam statt und wurde weltweit übertragen. Der kanadische Superstar Justin Bieber konnte gleich drei der begehrten EMAs einsacken, blieb der Veranstaltung aber fern. Genau wie einige andere Top-Stars.

Anders als sonst spielte dieses Jahr im Vorfeld der US-Wahlen auch die Politik eine Rolle auf der Verleihung. Der Award selbst war in einem knalligen Lila gehalten, eine Hommage an "Purple-Rain"-Sänger Prince, der dieses Jahr im April gestorben war.

Keine EMAs für Top-Favoritinnen

In gleich fünf Kategorien war Sängerin Beyoncé für einen EMA nominiert gewesen, am Ende ging sie trotzdem leer aus. Ein ähnliches Schicksal teilt Adele, die viermal die Chance hatte, eine Trophäe mit nach Hause zu nehmen und nicht ein einziges Mal gewann. Als "Beste weibliche Künstlerin" wurde Lady Gaga ausgezeichnet, die sich nur per Videobotschaft bedankte, aber immerhin ein neues Album versprach. Die Schwedin Zara Larsson gewann in der Kategorie "Best Worldwide Act" und als "Beste neue Künstlerin".

Justin Bieber räumt ab

Justin Bieber hatte schon im vergangenen Jahr bei den EMAs auftrumpfen können, diesmal gewann er drei Preise – darunter den EMA in der Kategorie "Bester Song" für seinen Hit "Sorry". Seine Fans verholfen ihm per Online-Voting außerdem zur Trophäe für die "Größten Fans". Umso enttäuschender, dass er selbst gar nicht vor Ort war. Angeheizt wurde die Show dafür von einem Auftritt der Rockband Kings of Leon. Auch Bruno Mars, The Weeknd, One Republic und Lukas Graham standen auf der Bühne.

Green Day sind froh, nicht in den USA zu sein

Am Ende der Verleihung wurden die Punkrocker Green Day nach über 20 Jahren Bandgeschichte mit dem "Icon Award" geehrt. Die Band nutzte den Auftritt, um der USA und dem "entsetzlichen Wahlkampf" zu entkommen, wie Leadsänger Billie Joe Armstrong verlauten ließ. "Die USA erleiden gerade einen großen kollektiven Herzinfarkt", so Armstrong weiter.

Für Deutschland hatte "80 Millionen"-Interpret Max Giesinger übrigens schon in der Nacht zum Samstag in Berlin den Preis als "Best German Act" erhalten.

 

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