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Nach 20 Jahren: "Starship Troopers"-Reboot geplant

Menschen gegen Käfer Vol. 2: "Starship Troopers" bekommt demnächst ein Reboot.
Menschen gegen Käfer Vol. 2: "Starship Troopers" bekommt demnächst ein Reboot. (©Youtube/ReMastered by JDG 2016)

Die außerirdische Käferjagd geht in eine neue Runde! Der Science-Fiction-Kultklassiker "Starship Troopers" wird neu aufgelegt. Mit dem Original hat das Reboot aber womöglich nicht allzu viel zu tun...

Es scheint, als würden die Science-Fiction-Werke des niederländischen Regisseurs Paul Verhoeven nach und nach filmisch modernisiert. Nach "Robocop" (1987) und "Total Recall" (1990), die 2014 und 2012 neu verfilmt wurden, ist nun offenbar "Starship Troopers" aus dem Jahr 1997 dran. Das berichtet das Filmmagazin The Hollywood Reporter.

Neuverfilmung der Buchvorlage

Verhoeven landete mit seinem Kriegsfilm, der vom Kampf der Menschheit gegen käferartige Außerirdische erzählt, einen Erfolgshit, der sich in den vergangenen 20 Jahren zum Kultfilm mauserte. Die nun geplante Neuauflage von "Starship Troopers" soll allerdings kein bloßes Remake werden. Stattdessen legen die Produzenten das gleiche Quellenmaterial zugrunde, auf dem bereits der Originalfilm basierte: den gleichnamigen Roman des US-Autors Robert A. Heinlein aus dem Jahr 1959. Bereits Verhoevens Film ging mit dieser Vorlage eher lose um, sodass große Unterschiede zwischen beiden Verfilmungen zu erwarten sind.

Das Drehbuch des Reboots werden Mark Swift und Damian Shannon verfassen. Das Duo lieferte 2009 bereits das Skript zum Remake des Horror-Klassikers "Freitag der 13" und arbeitete zuletzt an einem "Baywatch"-Film mit Zac Efron und Dwayne Johnson sowie dem Realfilm-Remake von Disneys "Aladdin".

Wie geht "Starship Troopers" mit der problematischen Vorlage um?

Es bleibt abzuwarten, ob das "Starship Troopers"-Reboot unter stärkerer Berücksichtigung der Buchvorlage wirklich eine gute Idee ist. Wie The Hollywood Reporter in einem Kommentar zu dem Projekt darstellt, gilt Heinleins Buch wegen seiner faschistischen und rassistischen Untertöne als kontrovers. Verhoevens Verfilmung wurde hingegen gerade für ihren freien, satirischen und ironisierenden Umgang mit dem martialischen Stoff gelobt.

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