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Nach dem Kinostart: "Birds of Prey" bekommt neuen Filmtitel

Besser spät als nie? Harley Quinns Name soll jetzt die DC-Fans in die Kinos locken.
Besser spät als nie? Harley Quinns Name soll jetzt die DC-Fans in die Kinos locken. Bild: © Claudette Barius / Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved. 2020

Filmstudio Warner Bros. verpasst seinem aktuellen DC-Film nach dessen Kinostart einen neuen Namen: "Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn" heißt fortan "Harley Quinn: Birds of Prey".

Mit der Namensänderung reagiert Warner Bros. auf das schwache Startwochenende des neuen DC-Films. Deadline berichtet, dass die Comicverfilmung unter dem bisherigen Titel "Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn" am ersten Wochenende lediglich 33,2 Millionen US-Dollar in den amerikanischen Kinos einspielte und damit weit hinter dem erwarteten US-Einspielergebnis von 50 bis 55 Millionen Dollar zurückblieb. Weltweit brachte es das Antihelden-Abenteuer auf 81,2 Millionen US-Dollar, Branchenexperten hatten mit 110 Millionen gerechnet.

Harley Quinn soll's richten

Warner Bros. hat bislang kein Statement dazu abgegeben, warum der Filmtitel nachträglich in "Harley Quinn: Birds of Prey" geändert wurde. Die Vermutung liegt jedoch nahe, dass das Studio hofft, mit dem bekannteren Namen "Harley Quinn" mehr Fans in die Kinos zu locken. Schließlich war die Clownprinzessin der gefeierte Fanliebling in David Ayers "Suicide Squad" von 2016. Die "Birds of Prey" wiederum sind der breiten Masse der Kinogänger noch unbekannt. Den Namen des Zugpferds Harley an den Anfang des Titels zu setzen statt an das Ende des Untertitels macht demnach durchaus Sinn.

"Harley Quinn: Birds of Prey" trifft es besser

Zudem merkten zahlreiche Kritiker – darunter auch wir in unserer TURN ON-Filmkritik – an, dass der Filmtitel "Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn" irreführend ist. Der Fokus des neuen DC-Films liegt schlichtweg auf Harley Quinn, die Birds of Prey sind lediglich Sidekicks. Der neue Titel "Harley Quinn: Birds of Prey" passt deutlich besser zum Inhalt. Ob diese Änderung noch die Wende für den kunterbunten Actionfilm bringen kann, bleibt allerdings abzuwarten.

Kinostart
In Deutschland ist "Harley Quinn: Birds of Prey" bereits seit dem 6. Februar 2020 in den Kinos zu sehen.
Das sagt Jutta:
Ich weiß, es gehört sich nicht, aber: Ich hab's Dir ja gesagt, Warner Bros.! Schon in meiner Filmkritik zu "Birds of Prey" – pardon, "Harley Quinn: Birds of Prey" – bin ich darauf eingegangen, dass der aktuelle DC-Ableger keine "Birds of Prey"-Verfilmung ist, sondern ein Harley-Quinn-Solofilm. Wo Harley drin ist, sollte eben auch Harley draufstehen – und zwar nicht nur im Untertitel.
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