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Nach erfolgreicher Rettung: Höhlendrama von Thailand wird verfilmt

Das Drama, das sich in einer thailändischen Höhle abspielte, soll auf die Kinoleinwand gebracht werden.
Das Drama, das sich in einer thailändischen Höhle abspielte, soll auf die Kinoleinwand gebracht werden. (©REUTERS/Athit Perawongmetha 2018)

Das Drama um die Rettung der Fußballmannschaft aus einer Höhle in Thailand hätte Hollywood nicht besser schreiben können. Darum hat sich nun das erste Studio die Rechte an der Verfilmung gesichert, um die spektakuläre Mission auf die große Kinoleinwand zu bringen.

Seit dem 23. Juni war eine Jugend-Fußballmannschaft in einer thailändischen Höhle gefangen. Sie wurden während eines Ausflugs von Wassermassen überrascht und konnten nicht mehr den Weg zurück antreten. Neun Tage lang wusste niemand, wo sich die Jugendlichen aufhalten – anschließend  begann eine hollywoodreife Rettungsmission, die die ganze Welt in Atem hielt.

Team und Trainer sind wohlauf

Inzwischen sind alle Jugendlichen samt Trainer in Sicherheit und erholen sich aktuell im Krankenhaus. Und Pure Flix Entertainment hat sich als erstes Studio gemeldet, die Story zu verfilmen, wie unter anderem The Hollywood Reporter berichtet. Michael Scott, Chef des Studios, lebt zeitweise in Thailand und war während der Rettungsmission live vor Ort.

Persönlicher Bezug zum Drama in Thailand

"Der Mut und das Heldentum, das ich beobachtet habe, ist unglaublich inspirierend. Also ja, es wird ein Film für uns", erklärte Michael Scott im Telefongespräch mit dem Portal.

Er hat sogar einen persönlichen Bezug zu dem Drama in Thailand, da der Taucher, der freiwillig an der Mission teilgenommen hat und während eines Tauchvorgangs ums Leben kam, ein Freund der Familie war.

"Ein monumentaler Aufwand"

"Es geht nicht einfach nur um den Film an sich", so Scott, "es geht auch darum, alle [an der Mission] Beteiligten zu ehren, inklusive des Soldaten, der gestorben ist. Es war eine Gemeinschaftsarbeit aus Briten, Australiern, Amerikanern und Thais. Und die Taucher haben uns unglaubliche Geschichten erzählt." Dabei haben sie zum Teil nicht einmal fünf Meter Sicht gehabt, mussten gegen brutale Strömungen ankämpfen und zwei Taucher haben immer einen Jungen begleitet. "Es war ein monumentaler Aufwand", schloss Scott sichtlich beeindruckt.

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