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Nach nur zwei Staffeln: Das Aus für Stephen Kings "Castle Rock"

Auch "Es"-Pennywise Bill Skarsgård ist da traurig.
Auch "Es"-Pennywise Bill Skarsgård ist da traurig. Bild: © YouTube/Hulu 2018

Die Idee war ambitioniert, die Umsetzung solide – aber am Ende hat's doch nicht gereicht: Der Streamingdienst Hulu wird die Horrorserie "Castle Rock" nach Motiven aus Stephen Kings Büchern nach nur zwei Staffeln beenden.

Deadline hat die betrübliche Bestätigung, dass "Castle Rock" nach der zweiten Staffel nicht fortgesetzt wird. Diese Entscheidung sei schon vor einiger Zeit getroffen worden, schreibt das Branchenportal.

Corona oder Einschaltquoten?

Staffel 2 startete bereits im vergangenen Oktober und seitdem warten Fans auf ein Lebenszeichen aus der fiktiven Kleinstadt im amerikanischen Bundesstaat Maine. Vielleicht waren die Quoten nicht hoch genug – immerhin hat der vergleichsweise kleine Streaming-Anbieter Hulu bei Weitem nicht die Zahlen eines Giganten wie Netflix.

Auf der Wikipedia-Seite zur Serie ist allerdings zu lesen, dass die Produktion wegen der Corona-Krise eingestellt wird. Möglich ist natürlich auch, dass die globale Pandemie für die Macher ein willkommener Anlass war, eine Serie zu canceln, die ohnehin nie so die ganz großen Erfolge gefeiert hat.

Kein Fels in der Brandung

In "Castle Rock" treffen King-Fans auf jede Menge Figuren aus den Werken des Horror-Autors, etwa den gutherzigen Sheriff Alan Pangborn aus "Needful Things" oder die irre Krankenschwester Annie Wilkes, die im Kinofilm "Misery" von der oscarprämierten Kathy Bates gespielt wurde und in "Castle Rock" von Lizzie Caplan ("True Blood").

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