Nach "Ready Player One": Kommt bald schon das Sci-Fi-Sequel?

Muss sich Wade in einem möglichen "Ready Player One"-Sequel weiter beweisen?
Muss sich Wade in einem möglichen "Ready Player One"-Sequel weiter beweisen? (© 2018)
Daniela Li Träumt von der "Walker Stalker Cruise" – oder einem Urlaub in Hauros wandelndem Schloss.

Noch bevor "Ready Player One" auf allen Zielmärkten im Kino angelaufen ist, werden bereits erste Spekulationen über ein Sequel zu Steven Spielbergs jüngstem Coup laut. Zumindest Ernest Cline, der Autor der Romanvorlage, ist bereits fleißig am werkeln.

In den USA und zahlreichen anderen Ländern ist "Ready Player One" in den letzten Tagen bereits angelaufen. Der Kinostart in Deutschland steht ebenfalls kurz bevor. Aktuell hält das Sci-Fi-Spektakel ein Rating von 76 Prozent Fresh auf Rotten Tomatoes und wird mit einem geschätzten US-Einspielergebnis von bis zu 42 Millionen US-Dollar für das Eröffnungswochenende gehandelt.

Kommt bald schon "Ready Player Two"?

Grund genug, schon jetzt über ein mögliches Sequel nachzudenken. Schon während der Promotour für den Kinostart von "Ready Player One" hatte Autor Ernest Cline erklärt, an einem Folgeband zu seinem Sci-Fi-Roman aus dem Jahr 2011 zuarbeiten.

Clines Leser dürfen sich also schon mal freuen. Doch um was könnte sich die Handlung des potenziellen Folgeromans drehen und was würde zukünftige Kinogänger in einem Film-Sequel erwarten? Da Cline bereits betont hat, dass seine Arbeit mit Steven Spielberg ihn inspiriert habe, könnte es tatsächlich unter anderem das thematisch abweichende Ende sein, das dem Autor neuen Stoff zum denken – und schreiben – geliefert hat.

So weicht "Ready Player One" von der Vorlage ab [Achtung, Spoiler!]

Wie Screenrant betont, gelingt es Wade aka Parzival im Roman ebenso wie in Steven Spielbergs Kinoadaption, alle Aufgaben zu lösen und durch das letzte Easter Egg die Kontrolle über die OASIS zu gewinnen. Doch die Botschaft, die der Film vermittelt, ist dabei eine ganz andere.

Während der Roman den Leser mit der abschließenden Lehre zurücklässt, dass die reale Welt das ist, was zählt und nur dort echtes Glück gefunden werden kann, ist es im Film nicht ganz so eindeutig. Immerhin sieht sich Wade mit einer virtuellen (?) Version von OASIS-Schöpfer Halliday konfrontiert – der seinen Geist offenbar noch vor seinem Tod in die VR-Welt geladen hat. Könnte die Verbindung zwischen realer und virtueller Welt also doch noch viel tief gehender (d.h. nicht so leicht zu lösen) sein und noch konkretere Folgen nach sich ziehen? Das zu erforschen, dürfte tatsächlich Stoff für ein interessantes Sequel bilden.

Kinostart
"Ready Player One" startet hierzulande ab dem 5. April auf der großen Leinwand durch.

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