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Neue Studie: Millennials streamen gerne, sind aber sprunghaft

Videostreaming-Dienste sind bei der Generation der sogenannten Millennials hoch im Kurs.
Videostreaming-Dienste sind bei der Generation der sogenannten Millennials hoch im Kurs. (©TURN ON/Amazon/Netflix/Sky/Watchever/Maxdome /Unsplash 2016)

Eine neue Studie untersucht das Streaming-Verhalten der Millennials. Sie zeigt: Wer zwischen 1981 und 1995 geboren ist, verbringt so viel Zeit vor Filmen und Serien, wie keine andere Generation – ist dabei aber ziemlich sprunghaft.

Das US-Unternehmen TiVo hat in diesem Jahr eine Online-Umfrage unter 2.500 US-amerikanischen Angehörigen der Generation der sogenannten Millennials durchgeführt – Menschen, die heute zwischen 20 und 35 Jahre alt sind. Ziel der online veröffentlichten Studie war es, das Konsumverhalten im Hinblick auf Pay-TV-Angebote und Videostreaming zu erforschen.

Mehr als sechs Stunden Videostreams pro Tag

Die nun veröffentlichten Ergebnisse geben interessante Einblicke in das Fernsehverhalten der ersten Generation, die mit dem Internet als selbstverständlichem Bestandteil ihres Lebens aufgewachsen ist. So fand TiVo heraus, dass 91 Prozent der Befragten für mindestens ein Streaming-Abo wie Netflix oder Amazon Prime bezahlen und diese Angebote ausgiebig nutzen: Mehr als sechs Stunden täglich verbringen die Millennials demnach mit dem Konsum von Videostreams. 32 Minuten pro Tag gehen zusätzlich für das Suchen von Videos drauf. Zum Vergleich: Nur 50% der zwischen 1946 und 1964 geborenen Elterngeneration nutzen Abo-Streamingservices überhaupt.

Wenig Geduld für schwer verfügbare Videos

Mit der Treue zu Serien scheint es dagegen nicht allzu weit her zu sein. 54 Prozent der Befragten gaben an, schon einmal eine liebgewonnene Serie abgebrochen zu haben, wenn der Zugang dazu zu schwierig wurde – etwa weil nicht alle Folgen bei einem Anbieter verfügbar waren. "Sie denken sich: 'Es gibt mindestens vier andere Serien, die ich jetzt sofort gucken kann'", kommentierte TiVo-Mitarbeiter Paul Stathacopoulos das Ergebnis gegenüber dem Magazin Variety.

Insgesamt hat TiVo für die Studie 5.500 Nutzer befragt: Zu den 2.500 in den USA kommen noch je 500 in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, China, Japan und Indien dazu. Für das Ergebnis relevant waren aber zunächst nur die Antworten der US-Amerikaner.

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