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Nie wieder "Firefly": Joss Whedon mit Absage

Uns bleiben die DVDs: Joss Whedon will kein "Firefly"-Reboot.
Uns bleiben die DVDs: Joss Whedon will kein "Firefly"-Reboot. (©20th Century Fox Home Entertainment 2017)

Hardcore-Fans müssen jetzt stark sein: Auch wenn die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt – dass die Kultserien "Firefly" oder "Buffy – Im Bann der Dämonen" ein Comeback erleben werden, ist einem Interview mit Serienschöpfer Joss Whedon zufolge unwahrscheinlich: Er hält nichts von Remakes.

Reboots, Remakes und Sequels liegen in Film und Fernsehen zwar weiterhin groß im Trend, Serienschöpfer Joss Whedon möchte seine Kulterfolge aber offenbar nur ungern wieder zum Leben erwecken. In einem Interview mit The Hollywood Reporter äußerte er sich nun zu dem Thema. Vor allem die Science-Fiction-Western-Serie "Firefly", von der zum Missfallen der Fans nur wenige Folgen gedreht wurden, hatte sich nach einem Streit mit dem Sender Fox und der darauf folgenden Absetzung zum Kult-Hit entwickelt. Aufgrund der erfolgreichen DVD-Verkäufe wurde 2005 sogar noch ein Kinofilm mit dem Titel "Serenity – Flucht in neue Welten" produziert. Fox selbst brachte zuletzt ein Reboot ins Gespräch.

"Avengers"-Regisseur steht nicht auf Reboots

Die Fantasy-Serie "Buffy – Im Bann der Dämonen" mit Hauptdarstellerin Sarah Michelle Gellar ("Eiskalte Engel") lief sogar ganze sieben Staffeln und brachte mit "Angel" noch ein erfolgreiches Spin-off hervor. Anfang März feierte die Serie um die junge Vampirjägerin ihr zwanzigjähriges Jubiläum. Whedon sieht eine Neuauflage seiner Kultserien allerdings skeptisch: "Wenn Du etwas zurückbringst, auch wenn es genau so gut ist, wie es damals war, kann das Erlebnis nicht wieder erreicht werden", so der Regisseur und Autor, der sich mittlerweile mit Produktionen wie "Avengers" und "Avengers 2: Age of Ultron" über Wasser hält.

Ein wenig Hoffnung gibt es noch

Whedon weiter: "Zum Glück sehen meine Schauspieler immer noch wundervoll aus, aber ich mache mir keine Sorgen, dass sie alt aussehen. Ich mach mir eher Sorgen, dass meine Geschichten alt wirken könnten. Man will nicht das Gefühl bekommen, dass man die Bühne vor der Zugabe hätte verlassen sollen. Ich will nichts ausschließen, aber das sind meine Befürchtungen." Eine kleine Hintertür lässt der "Firefly"-Schöpfer also doch noch offen. Nach einer baldigen Rückkehr der Kultserien klingt dies aber leider nicht.

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