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Notbremse gezogen: "Sonic"-Film auf 2020 verschoben

"Tut mir Leid, Leute, ich muss nochmal unters CGI-Messer!" – Rennigel "Sonic" bekommt einen neuen Look.
"Tut mir Leid, Leute, ich muss nochmal unters CGI-Messer!" – Rennigel "Sonic" bekommt einen neuen Look.

"Ein Desaster" – bei der Beurteilung des ersten Trailers zum angekündigten "Sonic"-Film waren sich ausnahmsweise mal alle einig. Vor allem der seltsame Look des pfeilschnellen CGI-Igels sorgte für Spott und Hohn. Jetzt haben die Macher die Konsequenzen gezogen und die Videospielverfilmung auf 2020 verschoben.

Aus dem angekündigten Kinostart 2019 wird nun doch erst 2020. Der Regisseur des "Sonic"-Films, Jeff Fowler, verkündete via Twitter, dass die Videospielumsetzung  am 14. Februar 2020 in die Kinos kommen wird. Zuvor war der Kinostart für Dezember 2019 angepeilt. Was war passiert?

Der Look sorgte für Entsetzen bei den Fans

Manchmal hilft es eben doch, mal ein bisschen zu meckern. Nachdem Ende April der erste Trailer zum lange angekündigten Film rund um Segas Maskottchen "Sonic The Hedgehog" erschien, regte sich sofort Widerstand bei den Fans des blauen Rennigels. Riesige Augen, massige Zähne, vermenschlichter Körperbau – über den Film-Look der Videospiel-Ikone ergossen sich sofort Spott und Häme.

Nun hat offenbar auch das federführende Studio Paramount Pictures eingesehen, dass das denkbar schlechte Voraussetzungen für einen Erfolg an den Kinokassen sind. Das Resultat: Das Special-Effects-Team hat drei Monate länger Zeit, Sonic einer CGI-Generalüberholung zu unterziehen.

Videospiel-Fans sind schwer zu begeistern

Natürlich soll der "Sonic"-Film nicht nur die Videospiel-Fans in die Kinos locken. Aber wenn diese schon skeptisch sind, kämpft eine Verfilmung eigentlich vom ersten Tag an auf verlorenem Posten – schlechte Mund-zu-Mund-Propaganda macht einen finanziellen Erfolg an den Kinokassen eher unwahrscheinlich.

Ob Rennigel "Sonic" dem alten Konkurrenten Nintendo und dem erfolgreichen "Pokémon"-Film Paroli bieten kann oder seine roten Rennschuhe doch lieber an den Nagel hängen sollte, sehen wir also am 14. Februar 2020. 

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