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Oscar-Fail beschert "Avengers: Endgame" ungewollten Rekord

Die Academy lässt die Avengers im Regen stehen.
Die Academy lässt die Avengers im Regen stehen. Bild: © Marvel Studios 2019

Erfolgreichster Vorverkauf, erfolgreichstes Startwochenende, erfolgreichste Comicverfilmung: Das Marvel-Spektakel "Avengers: Endgame" hat zahlreiche Rekorde gebrochen. Auf den neuen Titel hätte Filmstudio Disney aber vermutlich gern verzichtet.

An den Kinokassen konnte "Avengers: Endgame" keiner schlagen: Das Rächer-Sequel spielte über 2,8 Milliarden US-Dollar ein. Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences schien allerdings weniger von der Comicverfilmung beeindruckt zu sein als die Marvel-Fans: Bei den Oscars 2020 war "Endgame" lediglich in der Kategorie "Beste visuelle Effekte" nominiert – und musste sich Sam Mendes' Kriegsdrama "1917" geschlagen geben.

Ein Rekord, den niemand aufstellen wollte

Damit ist "Endgame" laut Digital Spy offiziell der erste Blockbuster aller Zeiten, der zwar einerseits die Liste der finanziell erfolgreichsten Filme anführt, aber andererseits keinen einzigen Oscar bekommen hat. Negativ-Rekord.

Die vorherigen Spitzenreiter der Kinokassenschlager-Liste wie "Vom Winde verweht" (1939), "Jurassic Park" (1993), "Titanic" (1997) und "Avatar" (2009) erhielten einen oder mehrere Academy Awards.

Oscar-Fail für Disney verschmerzbar

Disney und Marvel Studios lassen sich vom Oscar-Rückschlag jedoch nicht beirren: Der nächste Superheldenfilm steht bereits in den Startlöchern. "Black Widow" läuft am 30. April 2020 in den Kinos an. Zudem steht am 24. März der Deutschland-Start des Streamingdienstes Disney+ an, mehrere Marvel-Serien inklusive. Den Fans dürfte das gefallen – wer braucht da schon einen Oscar?

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