News

Oscars 2018: Gal Gadot und Dwayne Johnson zur Academy hinzugefügt

Gal Gadot bestimmt in diesem Jahr mit, wer bei den Oscars 2018 zu den Gewinnern zählt.
Gal Gadot bestimmt in diesem Jahr mit, wer bei den Oscars 2018 zu den Gewinnern zählt. (©picture alliance / newscom 2016)

Vor den Oscars 2018 bekommt die Academy of Motion Picture Arts and Sciences Zuwachs: Die Jury des wichtigsten Filmpreises der Welt nimmt in diesem Jahr unter anderem "Wonder Woman" Gal Gadot, Dwayne "The Rock" Johnson und Daniel Brühl in ihre Kreise auf.

Dass die Academy verstärkt wird, ist kein ungewöhnlicher Vorgang: Jedes Jahr im Frühling vor der nächsten Oscarverleihung werden Stars aufgenommen, die sich um das Kino verdient gemacht haben. Das können Schauspieler sein, aber auch Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Cutter und Filmkomponisten.

Gal Gadot, Dwayne Johnson und 772 weitere Neu-Mitglieder

Vor den Oscars 2018 stellten die Verantwortlichen dabei einen Rekord auf und nahmen so viele neue Mitglieder auf, wie noch nie zuvor: 774 Neuzugänge verzeichnet die Academy und toppt damit sogar den bis dato höchsten Stand von 683, der im vergangenen Jahr erreicht wurde. Natürlich liest sich die Liste stellenweise wie ein Hollywood-Who-is-Who: Gal Gadot, aktuell mit "Wonder Woman" höchst erfolgreich, ist dabei, außerdem stehen "Baywatch"-Star Dwayne "The Rock" Johnson, Donald Glover, Chris Hemsworth, Adam Driver, Margot Robbie, Chris Pratt, Kristen Stewart und Rupert Grint nun im Dienste der Filmjury, die über die Verleihung der begehrten Trophäen berät. Mit Daniel Brühl und Regisseur Fatih Akin ("Gegen die Wand") sind auch zwei deutsche Filmschaffende unter den Neuen.

Die Oscars 2018 sollen vielfältiger werden

Mit der Auswahl der neuen Jurymitglieder begegnet die Academy zum Teil der Kritik, die die Oscars in den vergangenen Jahren wegen ihrer eingeschränkten Diversität (ein überwältigender Teil der Nominierten war weiß und männlich) erfahren hatten: Wie das Magazin Variety unter Bezug auf von der Academy veröffentlichte Statistiken berichtet, sind 39 Prozent der Neu-Mitglieder weiblich und 30 Prozent "People of Color", also Nicht-Weiße. Dadurch soll die Repräsentation dieser beiden Gruppen in der Jury verbessert werden. Zuletzt war vielfach kritisiert worden, dass die tatsächlichen Zahlen die gesellschaftliche Realität innerhalb und außerhalb Hollywoods nur ungenügend widerspiegle.

Artikel-Themen

Weitere Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben