Oscars 2018: "Shape of Water" gewinnt "nur" 4 Goldjungen

"Shape of Water" hat die Konkurrenz bei den Oscars 2018 weggeputzt.
"Shape of Water" hat die Konkurrenz bei den Oscars 2018 weggeputzt. (©Twentieth Century Fox 2018)
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In der letzten Nacht wurden in Los Angeles die Oscars 2018 verliehen. Als Abräumer des Abends gilt "Shape of Water". Dabei wäre bei den Prämierungen des Fantasy-Märchens noch deutlich Luft nach oben gewesen.

Guillermo del Toros Fantasy-Romanze "Shape of Water – Das Flüstern des Wassers" ging bei den Oscars 2018 als absoluter Favorit ins Rennen. In satten 13 Kategorien war das Drama nominiert. Am Ende reichte es "nur" für vier Goldjungen. Und dennoch ist das Märchen der Gewinner des Abends.

Erster Oscar für Guillermo del Toro

Schließlich wurde "Shape of Water" von der Jury als "Bester Film" ausgezeichnet und auch Filmemacher Guillermo del Toro selbst durfte sich über eine Trophäe in der begehrten Kategorie "Beste Regie" freuen. Für den Mexikaner ist es der erste Oscar – und seine Crew durfte sich mit ihm freuen: Weitere zwei Auszeichnungen folgten in den Sparten "Beste Filmmusik" und "Bestes Produktionsdesign".

Oscars 2018
Alle Nominierten und Gewinner der 90. Academy Awards im Überblick findest Du hier.

"Shape of Water" macht "Die Verlegerin" nass

Völlig leer ging hingegen Steven Spielbergs Historiendrama "Die Verlegerin" aus. Gegen "Shape of Water" war der Film in der Kategorie "Bester Film" chancenlos. Und auch der Preis für die "Beste Schauspielerin" ging nicht an "Die Verlegerin" Meryl Streep, sondern an Frances McDormand für deren Performance in "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri". Für die 60-Jährige ist es der zweite Academy Award. 1996 wurde sie bereits für ihre Darbietung in "Fargo" ausgezeichnet.

Deutscher gewinnt mit Effekten

Auch ein Deutscher durfte sich bei den Oscars 2018 über einen Goldjungen freuen: Spezialeffektkünstler Gerd Nefzer wurde für die visuellen Effekte in "Blade Runner 2049" geehrt. Der deutsche Filmkomponist Hans Zimmer ging hingegen mit seinem Soundtrack zum Kriegsdrama "Dunkirk" leer aus.

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