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Peter Maffay im Interview: "Rausgehen und Lala machen ist unergiebig"

Meinungsstark: Peter Maffay im SATURN Moments Interview.
Meinungsstark: Peter Maffay im SATURN Moments Interview.

Unverwüstlicher Rocker: Peter Maffay steht seit stolzen 50 Jahren auf der Bühne. Sein Jubiläum feiert er mit einem neuen Album, im November lädt er Fans zum SATURN Moments Grillfest in sein Restaurant, die Alte Post in Pähl, ein. Vorher hat er uns Rede und Antwort gestanden – in einem Gespräch über Musik früher und heute, die Vorzüge sozialer Medien und Haltung in frustrierenden Zeiten.

TURN ON: Zum Bühnenjubiläum konnten Deine Fans Songs in eine Spotify-Playlist mit Deinen größten Hits wählen. Wie hörst Du selbst am liebsten Musik?

Peter Maffay: Auf CD und Schallplatte. Platte, wenn ich einen guten Plattenspieler zur Verfügung habe. Das ist ein bisschen nostalgische Attitüde, die Technologie im Überspielen auf Vinyl hat sich aber auch so entscheidend verbessert, dass manche Vinylscheiben noch besser klingen als eine gemasterte CD. Da muss aber auch wirklich Ruhe sein, und man muss sich Zeit nehmen. Wenn ich Auto fahre, höre ich eher CDs und dann gern ganze Alben, um mich zu informieren und die Bandbreite eines Albums besser zu verstehen. Wenn mir etwas gut gefällt, höre ich eine CD relativ oft hintereinander, bis ich das Gefühl habe, dass mir das reicht. Einzelne Songs von verschiedenen Interpreten höre ich eher nebenbei im Radio.

Dein neues Album "Jetzt!" gibt es auch auf Vinyl. Warum hat das Medium so ein Comeback hingelegt?

Maffay: Es gibt eine ganze Reihe von Leuten, die diese Qualität schätzen und die beim Anhören ein gewisses Ritual zelebrieren, so wie man ein gutes Essen zelebriert. Im Verhältnis sind das relativ wenige, aber die nehmen sich gern Zeit und schaffen die richtige Umgebung, um das zu genießen. Eine Vinylplatte auflegen und auf einer guten Anlage hören – das ist für mich eine Art Auszeit. Ich konzentriere mich darauf, manches höre ich auch über Kopfhörer.

"Ein Cover kann ein Kunstwerk sein."

Und wenn man eine Schallplatte in die Hand nimmt, ist nicht nur Hören gefragt, sondern auch Lesen und Anfassen. Ein Cover kann ein Kunstwerk sein. Was haben wir für Klimmzüge gemacht, um an geile Cover zu kommen! Das Scorpions-Cover mit den Gabeln in den Augen – das hat Gottfried Hellnwein gezeichnet. Das hat mich so beeindruckt, dass ich gesagt habe: "Den Hellnwein will ich mal kennenlernen." Hab ich dann auch getan, wir sind inzwischen befreundet, und er hat später für "Sonne in der Nacht" ein Porträt von mir gemacht. Das war ein enormer Aufwand, aber den hat man damals betrieben. Deshalb haben auch Leute wie Andy Warhol alle irgendwann mal geile Cover designt.

Welche Platte hast Du zuletzt gehört?

Maffay: Das war unsere eigene, weil ich die abnehmen musste. Aber ich habe eine ganz treffliche Klassiksammlung, weil mich Klassik sehr interessiert – ich habe sieben Jahre Geige gespielt und einen gewissen Bezug zu dieser Musik. Diese Platten sind uralt, ich habe sie nie weggeworfen. Und ich habe auch eine ganze Reihe von Schätzchen aus den Sechziger- und Siebzigerjahren auf die Seite gelegt und nie aus der Hand gegeben. Ich will nicht sagen, dass ich die regelmäßig höre, aber neulich habe ich mal ins Regal gegriffen und mir Gerry Raffertys "Night Owl" rausgezogen, weil das so eine enorme Scheibe war.

Musik ist heute ja ständig verfügbar und wird bei Streamingdiensten eher häppchenweise gehört. Hast Du einen Einfluss festgestellt auf die Art, wie Du heute Musik machst und veröffentlichst?

Maffay: Bei Künstlern und Bands, die eine so lange Strecke hinter sich haben wie wir oder auch Marius Müller-Westernhagen und Udo Lindenberg – da spielt es eine große Rolle, wie man angefangen hat, welchen Lifestyle man verfolgt hat, welches Image damit verbunden ist. Von unserer Art, Musik im Studio zu produzieren und auf die Bühne zu tragen, sind wir eigentlich nie abgekommen. Wir sind, humorvoll gesagt, dieselbe Schülerband geblieben, die wir immer waren. Wir proben jetzt in einem Studio statt im Bunker oder in der Garage, das ist besser ausgestattet, die Heizung funktioniert, und die Toiletten sind sauber. Aber an der Art, zu proben und live einzuspielen, hat sich nichts verändert.

"Die Bandbreite ist größer geworden."

Wir sind damit nicht allein, da gibt es viele Künstler, die das ähnlich sehen – auch bei alternativen Rockbands. Es existieren auch immer noch die gleichen Diskussionen: Analog oder digital, was ist besser? Ich bin nach wie vor verliebt in mein altes Mischpult, und manche Sachen klingen analog einfach geiler! Auf digital verzichtet man nicht, aber die Bandbreite ist größer geworden. Das Rockpublikum schätzt das, und deshalb haben wir eine Vielfalt an Musik, die es so nie gegeben hat – auch dank des Internets, in dem sich das alles verbreitet.

Stichwort Internet: Du nutzt ja auch soziale Medien sehr aktiv, nimmst Videobotschaften bei Facebook auf, postest bei Twitter und Instagram. Was davon machst Du wirklich selber?

Maffay: Nichts. Ganz einfach. Ich habe ein Team, das ich sehr schätze. Das sind Kumpels, mit denen ich zum Teil seit vielen Jahren arbeite, aber auch junge Leute. Die sind mein verlängerter Arm in diese Social-Media-Welt. Warum? Weil die sich auskennen. Aber: Wir sitzen fast täglich zusammen, tauschen uns aus, erörtern, welche Themen angesagt sind. Ich hab ja kein Management, wir machen alles gemeinsam und überlegen uns auch, was wir an die Fans kommunizieren. Deswegen ist mir dieser Vorgang nicht unvertraut. Wenn Du mich jetzt aber auffordern würdest, eine Message ins Netz zu stellen, dann bin ich aufgeschmissen. Aber wenn es darum geht, zu bestimmen, was es ist, dann bin ich dabei.

Hat sich durch Social Media das Verhältnis zu den Fans verändert?

Maffay: Social Media ist generell eine enorme Veränderung in unserem Verhalten und im Austausch von Informationen – nicht nur in eine Richtung. Ich lese da natürlich vielDiese Möglichkeit des direkten Austausch hat es früher nie gegeben. Zu lernen ist für mich dabei das eigentliche Ziel – zu erfahren, welche Einschätzungen Leute haben, die sich vielleicht auch nicht nur mit meinen Dingen und Themen beschäftigen. Zu erfahren, wie Menschen denken. Das erweitert den Horizont.

Der Kontakt zu Publikum ist über Social Media natürlich viel, viel schneller. Und: Er macht unabhängig. Gehen wir mal 20 Jahre zurück. Da bist Du zu irgendeinem Blatt gegangen, hast gesagt "Ich will was loswerden", und die haben abgewunken und gesagt: "Interessiert uns nicht". Dann bist Du zum nächsten gegangen, bis Du irgendwann ein Opfer gefunden hattest, und die haben das dann gedruckt. Von diesem Vorgang ist man heute völlig losgelöst. Du willst was loswerden? Stell's ins Netz, und das war's! Du kriegst eine Rezension, irgendeiner sagt, Deine Scheibe sei Scheiße. Du schaust ins Netz, und die Leute schreiben darüber: "Ich find sie riesig!" Das ist die Antwort – fertig.

Ich gehe so weit und sage: Das Netz, mit all seinen Gefahren, Nachteilen, Fake News und so weiter, ist auch eine absolute Bereicherung und ein Korrektiv. Die Leute äußern ihre Meinung direkt und schnell. Das relativiert vieles und gibt vielen Leuten eine Stimme. Früher war das undenkbar.

Gibst Du eigentlich noch Autogramme, oder sind die komplett durch Selfies ersetzt worden?

Maffay: Natürlich gibt es noch Autogramme! Es gibt nach wie vor Leute, die etwas Handgeschriebenes für authentischer halten. Ich selber habe auch einige ganz wenige Autogramme, die mir wichtig sind, weil ich weiß, dass derjenige einen Griffel in die Hand genommen und mir eine Widmung geschrieben hat. Ich bin ja leidenschaftlicher Biker und deshalb ziemlich stolz, ein Autogramm von Peter Fonda zu haben, der mir ein paar Zeilen geschrieben hat und jetzt nicht mehr lebt. Ich kann meinem Sohn irgendwann sagen: "Guck Dir 'Easy Rider' an", und wenn der Film ihm gefällt, sage ich: "Von dem Typen da hab ich ein Autogramm! Hängt an der Wand!" Das ist Liebhaberei, keine Frage.

Ein Selfie ist heute im Grunde der Ersatz für ein Autogramm. Du hast auf einem Selfie den Beweis, dass der Typ da drauf wirklich der ist, den Du meinst. Das ist bei einem Autogramm nicht immer der Fall. Früher gab es viele, die haben Autogramme für andere geschrieben, die selber zu faul waren.

Geschwenkte Smartphones oder Feuerzeuge? Was ist romantischer?

Maffay: Naja, das eine tut weh, wenn man sich verbrennt, das andere nicht (lacht). Sagen wir mal so: Es entspringt derselben Emotionalität. Wenn einer ein Handy schwenkt, dann tut er das aus dem gleichen Grund, aus dem früher ein Feuerzeug hochgehalten wurde. Insofern ist das, glaube ich, generell das Gleiche.

Beim SATURN Moments Konzert im November wird ja auch gegrillt. Was packst Du aufs Feuer?

Maffay: Die Fans!

Ich geb das so weiter, dann kommt aber keiner. Wenn ich richtig gelesen habe, bist Du doch Vegetarier?

Maffay: Niemals! Ich komme an einem guten Steak und einer guten Bockwurst nicht vorbei. Das Grillfest wird ein sehr kleiner und privater Rahmen, und dass wir da ein paar Töne spielen, hat etwas mit Spaß zu tun, das ist nicht vergleichbar mit einem Konzert. Aber es soll ein Dankeschön sein für das Interesse, das uns diese Fans entgegenbringen, und wir wollen gemeinsam fröhliche Augenblicke verbringen.

Lass uns über ein paar Songs von Deinem neuen Album sprechen. In "So viele Lieder über früher" kritisierst Du den Ruf nach den "guten alten Zeiten", in denen alles besser gewesen sein soll. Was nervt Dich daran?

Maffay: Der Umstand überhaupt, dass man sich ein Früher wieder herbeiwünscht und verpasst, das Jetzt zu entdecken. Aber ein Schwarz-Weiß gibt es auch hier nicht. Es gibt Vorgänge in der Vergangenheit, die muss man sich reinziehen, wenn man verstehen will, wohin es gehen soll. Nehmen wir den Anschlag von Halle. Wenn wir nicht wissen, was im Nationalsozialismus passiert ist, wenn wir das nicht an kommende Generationen kommunizieren, dann verblasst dieses Wissen, und die Gefahr von Wiederholungen ist noch größer.

"Das Jetzt und die Zukunft sind viel, viel wichtiger."

Wenn man Geschichte und ihre Auswirkungen außer Acht lässt, beraubt man sich der Möglichkeit, eine Perspektive einzuschätzen. Dann passiert das, was wir jetzt leider erleben – nicht nur in Halle, sondern auf der ganzen Welt. Ein Teil der Leute weiß zu wenig über die Geschichte und zieht deshalb aus aktuellen Vorkommnissen die falschen Schlüsse. Aber ich sag mal: Sich dauernd zu beklagen, dass es heute keine Schlaghosen mehr gibt, halte ich für überflüssig. Das Jetzt und die Zukunft sind viel, viel wichtiger.

Darüber singst Du auch in "Morgen". Die Zeile "Wollen wir wieder warten, bis der Morgen kommt" handelt direkt davon, aus der Vergangenheit zu lernen. Bist Du manchmal frustriert, wenn Du Dir die Welt heute anschaust? Du warnst ja auch nicht erst seit gestern vor vielen Gefahren ...

Maffay: Das frustriert, völlig richtig. Es macht wütend. Ich bin kurz nach dem Anschlag in Halle gewesen. Die Stelle des Attentats ist 200 Meter entfernt von dem Haus, in dem wir wohnen, wenn ich in Halle bin. Ich laufe an der Synagoge vorbei, wenn ich Brötchen hole. Dort steht ein Mann und schießt einer Frau in den Rücken. Der steht vor dem Haftrichter, und wie man weiß, bereut er seine Tat nicht.

Was ist das für ein Zynismus? Was ist das für eine Rampe, die sich da aufgebaut hat, für einen Menschen, der so erodiert, dass er in diesen Zustand gerät? Was ist das für eine Gesellschaft, die so etwas zulässt und mit zu verantworten hat? Vielleicht auch ich, überhaupt keine Frage! Wie kommt es so weit, dass wir, nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus mit Millionen Toten, heute wieder diese Auswüchse erleben?

Aber: Es gibt in einer Demokratie Alternativen. Wir haben das Grundgesetz, wir haben Regelwerke. Die müssen wir benutzen und die Ursachen für Gewalt und Radikalismus jeder Couleur bekämpfen. Das kann nur über Aufklärung gehen. Damit sind wir wieder bei der Frage: Wie beschäftigen wir uns mit unserer Geschichte, mit unserer Gesellschaft, mit den Keilen, die es gibt – durch Arm und Reich, Bildung und Nichtbildung? Wie weit lassen wir Hetze und Hass ungefiltert zu?

Es gibt genügend Regelwerke, wir müssen sie nur richtig anwenden – und immer unter dem Aspekt, dass wir in einer Demokratie leben und nicht in einer Diktatur. In einer Diktatur kannst Du alles anwenden, um die Menschen in Schach zu halten, sogar den Tod. Aber das wollen wir definitiv nicht!

Ist es die Aufgabe von Künstlern, darauf hinzuweisen?

Maffay: Bob Dylan hat einen Nobelpreis bekommen. Darüber haben sich irgendwelche Intellektuellen tierisch aufgeregt. Warum? Er hat mehr Aufklärung betrieben als viele andere. Greta Thunberg betreibt mehr Aufklärung als viele andere. Nur irgendwelche Schwachköpfe lassen sich über dieses Mädchen aus! Sie artikuliert einen Umstand, und der ist unabhängig von ihrer Person – nämlich dass unser Klima im Arsch ist und dass man etwas tun muss.

Wenn ich mir manche dieser Kommentare ansehe, zweifle ich am Verstand der Leute. Das ist so strohdumm und unreflektiert. Dem kann man nur beikommen durch Bildung. Es gibt einen Grund dafür, dass jemand nicht in der Lage ist, richtig zu reflektieren, und es ist schade, wenn er da nicht herangeführt wird.

Mal losgelöst von Prominenten und der Politik – was kann jeder Einzelne zu einer besseren Gesellschaft beitragen?

Maffay: Das ist der Punkt: Die Politik braucht gar nichts zu machen. Der Bürger, der Wähler muss was machen. Und wenn der was macht, dann handelt auch die Politik. Wir haben es in der Hand, die Leute, die nichts tun, abzuwählen. Aber dafür muss erst das Bewusstsein da sein. Wenn man etwas verändern will, dann aber sagt: "Das ist alles so kleinteilig und kompliziert" und sich lieber eine gute Zeit macht, dann passiert nichts. Veränderung bedeutet Anstrengung und Aufwand.

"Leider fehlt uns eine globale Vision"

Und es ist ja nicht nur das Thema Klima. Es geht um kriegerische Auseinandersetzungen, Geopolitik, um Herrn Trump und etliche andere, die zündeln und nur ihre eigenen Interessen im Blick haben. Wir haben es mit Kräften zu tun, die einen übergeordneten Konsens permanent durchlöchern. Leider fehlt uns eine globale Vision, die überall auf der Welt gelebt wird. Hätten wir sie, könnten wir das Klima besser schützen, Armut besser bekämpfen, mehr Bildung ermöglichen.

Siehst Du eine Chance, dass so eine globale Vision möglich ist?

Maffay: Nein, nicht wirklich. Man kann vielleicht manche negative Entwicklung verlangsamen. Aber wenn es eine realistische Chance auf eine globale Zusammenarbeit aller Staaten gäbe – und ich hasse es, pessimistisch zu sein –, dann hätte das schon längst einmal stattgefunden. Aber früher wie heute fehlt der Konsens, weil die Interessen der Staaten zu unterschiedlich sind und die Schnittmenge der Gemeinsamkeiten nicht ausreicht.

Klar: Es gibt keine andere Möglichkeit, als nach vorne zu gehen und es trotzdem zu versuchen. Wenn wir die Hände in den Schoß legen, war's das. Aber wie erklärt man das jemandem? Das Bewusstsein dafür fehlt hierzulande oftmals, weil hier fast alles noch da ist. Aber geh nach Nordafrika, da geht's los. Oder nach Rumänien. Armut, Spaltung, Diskriminierung, Isolation, Separatismus – da muss man nicht weit gehen. Obdachlose und Kinder, die auf der Straße leben, gibt es bei uns auch. Geh nach Halle und Du siehst, was da passiert. Das ist die Realität. Und so kommt ein Song wie "Morgen" zustande, mitsamt seinem drastischen Video.

Es gibt natürlich auch schöne Realitäten, man muss nur zum Fenster rausschauen. Das Wetter ist schön, es gibt freundliche Menschen. Aber eben nicht nur. Die Wirklichkeit ist auch brutal, fürchterlich. Diese abgeschnittenen Köpfe in unserem Video sind keine Fiktion , das ist kein Spielfilm. Warum? Weil einer seinen Gott besser findet als den seines Gegenübers. Ich meine, was macht die Türkei jetzt in Syrien? Als wir das "Morgen"-Video herausgebracht haben, haben die Leute gefragt: "Muss denn das so heftig sein?" Jawohl! Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, mit dem wir in der Realität konfrontiert sind.

Wenn jemand die Möglichkeit hat, auf Missstände, Gefahren und Bedrohungen hinzuweisen, das zu artikulieren, zu multiplizieren, dann muss er das tun. Das ist eine Chance. Ein Künstler, der auf die Bühne geht, hat eine Chance. Aus meiner ganz subjektiven Sicht, und ich will da niemandem mit dem erhobenen Zeigefinger kommen, ist das sogar eine Verpflichtung. Rausgehen und Lala machen ist unergiebig. Kann man machen, klar. Unterhaltung, absolut legitim. Aber in die Unterhaltung kann man auch diese Inhalte einfließen lassen, ohne dass sie der Musik schaden – im Gegenteil. Ich meine, dass das Publikum wissen sollte und auch wissen will, wes Geistes Kind der Typ ist, der da vorne performt.

SATURN Moments
Das Interview mit Peter Maffay kam in Zusammenarbeit mit SATURN Moments zustande. Fans konnten ein Meet & Greet mit dem Musiker am 8. November gewinnen.

SATURN Moments veranstaltet regelmäßig Events, bei denen Fans ihre Stars treffen können. Alle Infos zur Teilnahme gibt's auf der Moments-Website.

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