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Queens "Bohemian Rhapsody" nimmt Dich mit auf eine VR-Reise

So sieht Brian May in der "Bohemian Rhapsody Experience" aus.
So sieht Brian May in der "Bohemian Rhapsody Experience" aus. (©YouTube / Google Play 2016)

"Bohemian Rhapsody" von Queen ist einer der bekanntesten Rocksongs aller Zeiten. Google hat dem Klassiker in Zusammenarbeit mit der Band sowie einer Tech-Firma ein neues Video im VR-Gewand verpasst.

Das Ergebnis können Android-Nutzer in der App "Bohemian Rhapsody Experience" bewundern, wie Engadget berichtet. Der Song dient dabei als Leitfaden. Er führt den Zuschauer durch eine bunte Fantasieumgebung, welche die Gedankenwelt des 1991 verstorbenen Queen-Sängers Freddie Mercury darstellen soll. Alles, was dafür benötigt wird, ist ein Smartphone, beziehungsweise optional eine Google Cardboard-VR-Brille. Bei der VR-Version kann der Zuschauer allein durch Kopfdrehungen zwischen verschiedenen Soundquellen wechseln. Alternativ lässt sich der Clip auch als 360-Grad-Film über die App ansehen. Hierbei verändert sich der Blickwinkel allein durch das Schwenken des Smartphones.

Virtueller Rundgang durch Freddie Mercurys Bewusstsein

Anfänglich bekommt der Zuschauer eine bunte Mischung aus Bildern präsentiert, die Eindrücke aus Mercurys Leben wiedergeben sollen. Dann geht es auf die Bühne eines Queen-Konzerts, bei dem eine vollständig animierte Version der Band spielt. Nach einem kurzen Zwischenstopp in einer düsteren Unterwelt endet das VR-Stück dann in einem epischen, in Neonfarben gehaltenen Finale.

Queen-Gitarrist ist VR-Fan

Eine erste Version der "Bohemian Rhapsody Experience"-Anwendung wurde bereits auf der Google Entwicklerkonferenz I/O im Mai vorgestellt. Dass gerade Queen ein solches Projekt veröffentlichen, dürfte für Kenner der Band wenig verwunderlich sein: Queen-Gitarrist Brian May ist Direktor der "London Stereoscopic Company", die zuletzt eine zusammenklappbare VR-Brille mit dem Namen "OWL Virtual Reality Kit" im Stil von Google Cardboard herausgebracht hatte.

Die App ist bislang nur für Android-Nutzer verfügbar, eine iOS-Anwendung ist aber bereits in der Mache. Wer einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, dem sei folgendes Video ans Herz gelegt:

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